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Lyla
Beiträge: 435
Hausfreund/in

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| 01.03.2007 10:54 |
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Ich gehe durch meine Stadt und wundere mich sehr, dort liegt eine Dose, da ein Stück Papier. Ein paar Meter weiter, steht sogar ein altes defektes Klavier. Ich schüttle meinen Kopf und mache einen großen Bogen denn am Papiercontainer stehen hundert Kartons und alte Farbdosen. Früher, denk ich so bei mir, war alles schön sauber hier im Revier. Schnell wird mir klar, schuld am Dreck nur die anderen, die Fremden waren. Ich gehe weiter und werde gestoppt, von einem kleinen Jungen mit dunkelen Augen und schwarzen Haaren, mit anklagendem Blick hält er mir eine leere Zigarettenbox hin und spricht: " Die warfen Sie eben dort ins Gebüsch, das gehört sich einfach nicht. Zumal da vorne an der Straßenecke nicht zu übersehen ein großer Papierkorb steht." Bevor ich noch etwas sagen kann ist der Junge schon fort gerannt und hat meine Zigarettenbox im Papierkorb entsorgt. Ich gehe durch meine Stadt und .....................
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Stefanie
Beiträge: 1.347
Treue Seele

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| 02.03.2007 14:38 |
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Karin Lissi Obendorfer
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| 02.03.2007 20:14 |
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Liebe Lydia, wieder einmal ein Gedicht über Ereignisse die täglich geschehen, aufrüttelnde Gedanken hast Du zu Papier gebracht, ich hoffe es lesen viele Menschen und werden wach....
liche Grüße von Karin Lissi 
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Wicht
Beiträge: 1.533
Treue Seele

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| 03.03.2007 22:14 |
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hinrich*
Beiträge: 803
Hausfreund/in

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| 03.03.2007 23:04 |
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Grüß Dich, liebe Lyla,
ja, so ist es - wir sollten nicht auf andre zeigen, wir sollten uns tatsächlich selbst beobachten, ob wir den alles richtig machen.
Wir sind doch schon ein disziplinloses Völkchen geworden - nehem vieles auf die leichte Schulter - und unsere lieben Kinderchen machen's nach. Woher sollen sie es auch besser wissen.
Hier hilft allei das Schachbrettprinzip: Die Verdoppelung jeder positiven Handlung bringt bei 64 Handlungen (64 Felder hat das Schachbrett) eine unüberschaubare Anzahl positiver Effekte.
Fangen wir doch bei uns selbst sofort an. z.B.: An jeder roten Ampel stehen bleiben - ob jemand dabei ist oder nicht, ob ein Auto kommt oder nicht, warten wir also bis die Ampel für uns grün zeigt, auch wenn es noch so schwer fällt. - Und Ihr Raucher, werft Eure kippe nicht so achtlos auf die Straße, wartet, bis Ihr einen Abfallkorb seht oder besser noch, raucht erst gar nicht. Auch das "Nichtrauchen" auf der Straße, diszipliniert unsere Kinder. Ja und auch das Bonbon-Papier, stecken wir es doch lieber in unsere eigene Tasche.
Es gibt tausende Beispiele, an denen wir uns orientieren können - wo wir Vorbild für andere sein können. - Wäre schöne, wenn wir eisichtig werde. Wir müssen nicht warten, bis der Gesetzgeber Vorschriften erläßt. Ein bisschen mehr Wachsamkeit - ein wenig mehr Selbstkontrolle und die Welt sieht schon morgen anders - besser - aus.
Dein Gedicht, liebe Lyla sollten viele, viele Leute lesen, bewußt lesen.
Schön, das Du es geschrieben hast und hier ins Forum gestellt hast.
Herzliche Grüße aus Dortmund
Hinrich
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Hifify
Beiträge: 1.577
Treue Seele

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| 04.03.2007 16:41 |
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Gott, wie peinlich. Da hätte ich mich auch geschämt. Aber so ist das: man kritisiert die anderen und macht selber oft Mist. Ein ganz tolles Gedicht, nein eher, eine ganz tolle Geschichte mit Denkanstoss. 
- Für den Optimisten ist das Leben kein Problem, sondern bereits die Lösung. -
( Marcel Pagnol)
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Lyla
Beiträge: 435
Hausfreund/in

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| 05.03.2007 14:04 |
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Sylence
Beiträge: 199
Aktiver 
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| 07.04.2007 11:05 |
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Liebe lydia , dein gedicht ist wirklich gut, selbstkritscihe gedichte tauchen nun leider nicht allzu oft auf und wenn man es dann noch so interessant herüberbringt: Alle achtung!
Liebe grüße Sylence 
"Sehnsüchtig grüsst der, der ich bin, den, der ich sein könnte." -Dostojewski-
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Lyla
Beiträge: 435
Hausfreund/in

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| 11.04.2007 16:01 |
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Liebe Sylence, danke Dir und ja man sollte bei sich selbst anfangen, dann darf man auch meckern   Lydia
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