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Eiszeit der Gefühle
Die Eiszeit der Gefühle ist angebrochen, ganz langsam ist sie in die Herzen gekrochen, sie nistet sich ein, lässt alles erfrieren, nichts wärmendes lässt es erahnen, erspüren.
Klirrende Kälte trotz Sonnenschein, stumme, ja starre Gestalten, Einsamkeit zieht in die Herzen ein, Habgier und Neid nur noch walten.
Niemand ist mehr zu helfen bereit, wegsehen heißt die Devise, keiner hat mehr für den Anderen Zeit, eiskalt weht stets eine Briese.
Kein freundliches „Guten Morgen“ man hört, verschont werden will man von Grüssen, es ist, als ob es den Anderen stört, den Gruß wieder geben zu müssen.
Den Namen des Nachbarn kennt man nicht, sich bloß nicht um ihn müssen sorgen, und wenn er dann dieses Schweigen bricht, will er sich doch bloß etwas borgen.
Lasset die Herzen doch nicht erfriern, EINES nur habt ihr fürs Leben, lasset den Andern doch Wärme spürn, dann wird zurück er sie geben. Elke Dutschun
Ein Lächeln, das von Herzen kommt, bringt Licht in die Welt.
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