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 Kleine Träumerin
Stefanie Offline

Treue Seele



Beiträge: 1.347

19.03.2007 00:06
Die kleine Maus Melli.._Kurzgeschichte umgesetzt Zitat · antworten

Die kleine Maus Melli auf der Suche nach dem Geheimnis der Liebe von kleine Träumerin

Als Allererstes möchte ich euch die kleine Maus Melli vorstellen.
Melli ist ein niedliches, aufgewecktes Mäusekind, das mit ihren Eltern unter einem Haselnussbaum
in einer gemütlichen, warmen Höhle wohnt.
Wie fast alle Mäusekinder ist Melli ständig auf der Suche nach neuen Abenteuern und vor allem
sehr neugierig und muss einfach alles wissen.
Ständig löchert sie ihre Eltern, Freunde und Lehrer mit Fragen und gibt sich niemals mit einer einfachen
Antwort zufrieden.
So auch in unserer heutigen Geschichte.
Melli hüpfte wie jeden Tag vergnügt zur Schule, denn die Schule machte ihr wirklich großen Spaß.
Sie freute sich darauf ihre Freunde wieder zu treffen, mit ihnen zu lachen und lauter Blödsinn zu machen.
Auf dem Schulhof der Waldallee wartete schon ihre beste Freundin Lilli auf sie und winkte ihr freudig entgegen.
„Halloooo Melli“ rief sie ihr schon von Weitem zu. „Wie schön, dass Du da bist.“ Sie nahm ihre Freundin in die Arme und knubbelte sie so lange, bis Melli schon kaum noch Luft bekam. Melli sah ihre Freundin fragend an und bemerkte ein seltsames Leuchten in Lillis Augen. „Was ist denn mit Dir los“, fragte sie etwas verwirrt.
Jetzt wurde Lilli plötzlich rot im Gesicht und schaute verschämt nach unten. „Na ja, weißt Du Melli, ich ha... ha... habe mich verliebt,“ stotterte sie zögernd. Doch nachdem sie diese Worte ausgesprochen hatte, begann sie zu lachen und zu tanzen und drehte sich so lange, bis ihr schwindelig wurde und sie seufzend auf den weichen Waldboden plumpste.
„Verliebt?“ fragte Melli ihre Freundin, die noch immer auf dem Boden lag und verträumt in den Himmel schaute.
„Ja, verliebt,“ lächelte sie Melli an und noch ehe Melli weiter fragen konnte, klingelte auch schon die Schulglocke und die Mäusekinder rannten in ihre Klassen.
Die erste Schulstunde begann. Doch heute war Melli so gar nicht bei der Sache. Ständig schwirrten ihr die Worte von Lilli im Kopf herum und wenn die Lehrerin sie dran nahm, entschuldigte Melli sich verlegen. „Es tut mir leid, könnten Sie ihre Frage noch einmal wiederholen? Ich habe nicht zugehört.“
Nach Schulschluss rief die Lehrerin Frau Lieblich Melli zu sich und fragte mit freundlicher Stimme, was in ihrem kleinen Mäusekopf denn vorgeht, dass sie im Unterricht nicht zuhören konnte und warum sie in der Schulstunde so in Gedanken vertieft war?
„ Wissen Sie,“ begann Melli vorsichtig zu erklären. „Lilli ist heute so verändert und ich frage mich, was sie wohl für eine Krankheit hat?“ Jetzt wurde auch Frau Lieblichs Gesicht sehr ernst und sie fragte mit sorgenvollem Blick: „Was meinst Du Kleines? Was für eine Krankheit?“ „Na ja, sie benimmt sich heute so anders.
Sie hat so ein seltsames Leuchten und Glitzern in ihren Augen, das ich so vorher noch nie bei ihr gesehen habe,“ entgegnete Melli ihr darauf. „Sie sagte mir, sie wäre verliebt. Duhuuu, Frau Lieblich, was bedeutet verliebt?“ Fragend schaute sie in die Augen der Lehrerin, die sich langsam wieder entspannten und ihr sanft entgegenblickten. „Ach Du süße kleine Maus Du, komm doch einmal auf meinen Schoß.“ Melli kletterte auf den Schoß ihrer Lehrerin und lauschte neugierig ihren Worten. „Weißt Du Melli, Deine Freundin ist nicht krank. Ganz im Gegenteil. Ihr geht es sogar gerade sehr gut. Sie hat die Liebe kennengelernt.“ „Die Liebe?, fragte Melli weiter. „Was ist die Liebe?“ „Die Liebe ist ein sehr wertvolles, jedoch auch ein seltenes Geschenk in dieser Zeit,“ erklärte Frau Lieblich. „Sie ist der Schlüssel zu unseren Herzen, der es öffnet und ganz viel Wärme hineinlässt. Man fühlt sich unglaublich gut und ist einfach nur noch glücklich. Am Liebsten würde man die ganze Welt umarmen, aus den Wolken Himmelbetten machen und sich hinein fallen lassen und nur noch träumen. Verstehst Du, was ich meine?“
Melli blickte ihre Lehrerin nickend an und sprang von ihrem Schoß. „Dann brauche ich mir also keine Sorgen um Lilli machen?“ „Nein, kleine Maus, das brauchst Du nicht“ lächelte Frau Lieblich sie freundlich an. „So, und nun ab mit Dir nach Hause. Wir sehen uns morgen wieder.“ Melli drücke ihrer Lehrerin ein kleines Küsschen auf die Wange und lief so schnell sie konnte nach Hause.
Ihre Mama wartete schon mit dem Mittagessen auf sie. Es gab Haferflockensuppe, ihre Lieblingsspeise.
Schnell schlang sie das Essen hinunter, denn sie hatte es heute sehr eilig. Sie musste doch unbedingt noch zu ihrer Freundin, denn auch sie wollte diesen Schlüssel zu ihrem Herzen haben und damit das Geheimnis der Liebe lüften. Vielleicht würde Lilli ihr den Schlüssel ja mal borgen.
Als sie an Lillis Baumhaus klopfte, in dem sie nachmittags immer zusammen spielten, öffnete ihr die Freundin.
Das Leuchten und Glitzern in ihren Augen war noch immer unveränderlich.
Noch ganz aus der Puste vom Laufen fragte sie Lilli nach dem Schlüssel. „Was für einen Schlüssel denn?“ entgegnete ihr Lilli unverständlich. „Na, den Schlüssel zu Deinem Herzen. Ich will mit ihm auch mein Herz öffnen und die Liebe hineinlassen.“ „ Bist Du doof? Ich habe keinen Schlüssel.“ reagierte Lilli nun etwas ärgerlich. „Hast Du wohl. Frau Lieblich hat es gesagt. Du willst ihn mir nur nicht geben,“ schrie Melli sie mit Tränen in den Augen an. „Dann behalte ihn doch. Ich will ihn gar nicht mehr.“
Mit diesen Worten rannte Melli fort und ließ die verstörte Freundin zurück. Ohne zu schauen lief sie hinunter zum Waldteich und stolperte fast über ihre kleinen Mäusefüße, als sie plötzlich jemand stoppte und sie sanft in die Arme nahm. Es war Frau Lieblich, die wie jeden Abend mit ihrem Mann einen Spaziergang um den Teich machte. „Hey Melli, ganz ruhig Kleines. Was ist denn los?“ Beruhigend streichelte sie Melli über ihren Kopf.
Mit tränenüberströmten Gesicht schluchzte sie und erzählte der Lehrerin von ihrem Besuch bei Lilli und dem Schlüssel, den sie ihr nicht geben wollte.
„Oh nein,“ dachte die Lehrerin nur und schickte ihren Mann schon einmal ein Stückchen weiter.
„Melli, nun komm einmal her. Ich glaube Du hast da etwas falsch verstanden.“
Sie setzen sich auf eine Bank und Frau Lieblich wischte mit einem Taschentuch sanft die Tränen aus dem kleinen Mäusegesicht.
„Weißt Du, mit dem Schlüssel zu unseren Herzen meinte ich keinen echten Schlüssel.“
Jetzt war Melli völlig verwirrt und verstand gar nichts mehr.
„Man sagt es nur sprichwörtlich so, dass die Liebe wie der Schlüssel zu unseren Herzen ist,“ erklärte sie weiter.
„Du kannst ihn nicht sehen, nur fühlen. Es gibt Mäuse, die kommen einfach so daher gelaufen. Wir kennen sie noch nicht einmal richtig und plötzlich passiert etwas mit uns und wir fühlen uns so anders. Es ist, als hätte diese Maus einen Zauberschlüssel , mit dem sie unser Herz öffnen kann. Und einen Zauberschlüssel kann man eben nicht sehen. Wir bekommen ihn geschenkt... irgendwann einmal, wenn wir es vielleicht gar nicht erwarten. Wir dürfen nicht nach ihm suchen. Aber was wir dürfen? Uns von ihm finden lassen. Und diesen Schlüssel kann man auch nicht weiter verschenken. Jeder dieser Schlüssel ist einzigartig und einmalig auf dieser Welt. Einen dieser Schlüssel trägst auch Du schon seit Deiner Geburt bei Dir. Es ist der Zauberschlüssel Deiner Eltern, die Dich lieben, so wie Du bist. Und einen anderen besitzt Du auch schon. Den Schlüssel Deiner Freundin, die Dich auch auf ganz besondere Weise liebt und schätzt. Verstehst Du es nun etwas besser Melli?“
Melli ließ sich die Worte der Lehrerin noch einmal durch den Kopf gehen. Nun verstand sie, warum Lilli sie so unverständlich anschaute und im selben Augenblick tat es Melli unglaublich leid, dass sie so verärgert reagiert hatte.
„Danke Frau Lieblich, vielen lieben Dank. Aber jetzt muss ich ganz schnell zu Lilli und mich bei ihr entschuldigen.“ Schon war Melli verschwunden und lief so schnell sie ihre Mäusefüßchen trugen zu ihrer Freundin, die weinend in ihrem Baumhaus saß und deren Leuchten und Glitzern in ihren Augen nun erloschen war.
Melli nahm sie gaaaanz feste in ihre Arme, entschuldige sich bei Lilli und erklärte ihr in aller Ruhe von dem Geheimnis der Liebe, das sie nun erkannt hatte und fühlte in der Gegenwart ihrer Freundin wie sich ihr kleines Herzchen immer weiter öffnete und sprudelte über vor Glück, als sie spürte, dass Lilli ihr nicht böse war und das Leuchten in ihren Augen wiederkehrte.


© S.Fröhlich


Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.






Su

30.07.2006 10:55

RE: Die kleine Maus Melli auf der Suche nach dem Geheimnis der Liebe [edit] antworten
OHHHHHHHHHHHHHHHH Kleines,ist das schööööööööönnnnnnnnnnn..... ich musste lächeln bei dieser wunderschönen Geschichte und an dich denken,daran was du mir gesagt hast,als du bei mir warst,nämlich an den Topf....erinnerst du dich???Ach,Kleines du hast in deiner Gescichte alles gesagt was du selber nicht für wahr haben möchtest ... ich denke du weisst jetzt ganz genau was ich dir damit sagen will!!!
Du hast hier Antworten gegeben,die du selber nicht hören willst ....Antworten über Antworten...Kleines mach die Augen auf und lass dich *wieder*finden ok????
Ich glaub wir sollten uns zusammen tun und ein Buch schreiben mit Geschichten von Melli und Fibo ...könnt mir vorstellen das würde ein tolles Buch!!!!
Mal gespannt bin was die anderen sagen.....

Ich seh es schon vor mir: *Die Abenteuer von Fibo dem kleinen Elefanten
und Melli der kleinen Maus*

das wär doch was


Erst wenn du aufgegeben hast, bist du besiegt!




kleine Träumerin
Aktiver

Beiträge: 147


30.07.2006 11:04

RE: Die kleine Maus Melli auf der Suche nach dem Geheimnis der Liebe

Seufz... ja liebe Su, erinnere mich an den Topf und all unsere Worte... weiss genau was Du meinst!!!
Ich weiss aber eben nicht warum es so ist... ich kann einfach an Andere besser und fester glauben,
als an mich selber!!!
Aber ich werde versuchen daran zu arbeiten, auch an MICH zu glauben...
So schwer es auch werden wird... VERSPROCHEN!!!

Und zu Fibo und Melli???
Oh JAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA,
wir BEIDE in EINEM BUCH...
zwei Herzen und EINE Seele

Das wäre sooooooooooooo schön!!!


Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.






Camaela
Treue Seele

Beiträge: 2.127


30.07.2006 14:12

RE: Die kleine Maus Melli auf der Suche nach dem Geheimnis der Liebe

..ist das eine niedliche Geschichte...großes Kompliment

vielleicht sollten wir Geschichten dieser Art sammeln und selbst ein Buch herausbringen?

War ja von mir schon mal 'ne Anfrage...
* ich will so bleiben wie ich bin ;) *





Su

30.07.2006 14:22

RE: Die kleine Maus Melli auf der Suche nach dem Geheimnis der Liebe

das hat Bernd doch auch vor,liebe Camaela... nur leider könnte ich mir das nicht in der form leisten.... schau mal unter Iddenschmiede.
Die Idee an sich finde ich klasse!


Erst wenn du aufgegeben hast, bist du besiegt!






Camaela
Treue Seele

Beiträge: 2.127


30.07.2006 14:42

RE: Die kleine Maus Melli auf der Suche nach dem Geheimnis der Liebe

...das würde sich ja sicher irgendwie regeln lassen...


* ich will so bleiben wie ich bin ;) *





Su

30.07.2006 14:45

RE: Die kleine Maus Melli auf der Suche nach dem Geheimnis der Liebe

schön wäre es Camaela

Erst wenn du aufgegeben hast, bist du besiegt!





kleine Träumerin
Aktiver

Beiträge: 147


01.08.2006 08:42

RE: Die kleine Maus Melli auf der Suche nach dem Geheimnis der Liebe

Auch DIR ein gaaaaaaaaaaaaaaaaaaaanz liebes Camaela für Deine warmen Worte... schön, wenn Dir meine Geschichte gefällt und wenn es mit Su nicht klappt, dann wäre ich sicherlich gerne bei eurem Projekt dabei, wenn die Geschichte reinpassen würde... habe aber auch noch Andere auf Lager !!! Aber mir wäre es schon auch seeehr wichtig, wenn wir Su auch die Möglichkeit geben könnten, denn ihre Geschichte von *Fibo* ist einfach nur der helle Wahnsinn und MUSS gelesen werden


Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.


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