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Dieses Thema hat 2 Antworten
und wurde 170 mal aufgerufen
 Karl-Heinz Fricke
karl-heinz fricke Offline

Hausfreund/in



Beiträge: 655

04.07.2007 18:19
Das Telefon Zitat · antworten

Alexander Bell, dafür bekannt,
dass er das Telefon erfand.
Man kann es als ein Wunder sehn,
es veränderte das Weltgeschehn.

Rätselhaft, wie man es macht,
ob am Tage, ob bei Nacht,
zu sprechen mit Damen oder Herrn
in Moskau, München oder Bern.

Über Drähte, oder auch nicht,
man in eine Muschel spricht.
Kling, kling, klingeling,
was für ein unerlässlich schönes Ding.

Mit dem Fortschritt unsrer Zeit
war es dann auch bald soweit,
dass man mehr dazu erdacht,
was nicht immer Freude macht.

Achtmal geläutet hatte der Apparat,
dann kam eine Stimme über den Draht,
nicht zu des Anrufers Entzücken,
musste er weitere Zahlen drücken.

Die Stimme sagte: "Einen Augenblick,
wir kommen gleich auf Sie zurück.
Bleiben sie bitte am Apparat,
wir sind gleich für Sie parat."

Dann hört man Musik, den schönsten Laut.
Dem Anrufer wird die Zeit geklaut.
Endlich, nach vielen Minuten dann
kommt er mit seinem Anliegen dran.

Man braucht nicht mehr daheim zu sein,
ein Antworter speichert es dir ein.
So hört man später das Gespräch,
ist man auch für Stunden weg.

Ein Handy ist der letzte Schrei.
Drahtlos spricht man frank und frei.
Ob im Zuge oder Autobus:
"Mutter mach Kaffee, ick bin gleich tau Hus!"

hinrich* Offline

Hausfreund/in



Beiträge: 803

04.07.2007 21:41
#2 RE: Das Telefon Zitat · antworten



Ja, ja,
lieber Karl-Heinz,

der Fortschritt - schön beschrieben von Dir.
Nun sind wir aber bestimmt noch nicht am Ende
der Fahnenstange angelangt - es wird sich noch
mehr verändern - die nächste Telefongeneration
wird der Knopf im Ohr und das "pircing-Mikrophon"
am Nasenflügel sein. Du siehst, lieber Freund, Du
musst auf dieser wundersamen Erde noch ein Weilchen
ausharren, um weiterhin, solche Gedichte zu schreiben.

Recht herzliche Grüße
Hinrich
whp

karl-heinz fricke Offline

Hausfreund/in



Beiträge: 655

05.07.2007 16:08
#3 RE: Das Telefon Zitat · antworten

Lieber Hinrich,
Ich danke dir für deine netten Worte. Ich erinnere mich an meine Jugendtage. Die Leute allgemein hatten kein Telefon, aber jemand war meistens zu Hause. Als Lehrling in einer Kohlengroßhandlung war ich mehr mit dem Fahrrad unterwegs als im Büro. Jedentag hatte ich eine lange Liste von Leuten die Kohlen bekamen. Nachdem ich sie davon benachrichtigt hatte und die Belieferung erfolgt war, tippte ich die Rechnungen aus und fuhr sie hin, obwohl eine Briefmarke damals nur 6 Pfg. kostete. So sparte die Firma Geld (ich bekam nur RM 15 im Monat) und nebenbei stählte ich meine Beinmuskeln für sonntägliche Fußballspiel. Hätten die Leute Telefon gehabt, hätte ich vielleicht mehr gelernt, denn nach mir wurden keine Lehrlinge mehr eingestellt und das war meine Lehre für etwas über zwei Jahre, weil ich, wie der Papst, dann zur Heimatflak im August 1944 eingezogen wurde.

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