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Dieses Thema hat 2 Antworten
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Umfrage: Die Wahl z. Gedicht des Monats JUNI
Bisher wurden 17 Stimmen zur Umfrage "Die Wahl z. Gedicht des Monats JUNI" abgegeben.
 AntwortenAbgegebene StimmenGrafische Auswertung
1. Bereit 0
0%
2. Abschied 1
5,9%
3. Zauberhafte Wiesenträume 4
23,5%
4. Pfad der Sympathie 0
0%
5. Das Leben ist kein Konjunktiv 4
23,5%
6. Die Zärtlichkeit der Verdammten 2
11,8%
7. Mann werden 1
5,9%
8. Wirrwege 0
0%
9. Mein großer Bruder 1
5,9%
10. Augenblicke 0
0%
11. Ruinen 4
23,5%
12. Entronnen 0
0%
Sie haben nicht die benötigten Rechte um an der Umfrage teilzunehmen.
Die Umfrage ist beendet.
12 Mitglieder haben an der Abstimmung teilgenommen.
 Wahllokal - Geschichten & Gedicht des Monats
Heike Offline




Beiträge: 1.177

12.07.2007 11:29
Wahl z. Gedicht des Monats JUNI Thread geschlossen

Hallo liebe Poetenfreunde!

Was lange währt, wird endlich gut...

aber nun kann sie ja beginnen...

die Wahl des Gedichtes für den Monat JUNI!

Unsere Jury hat wieder ein paar tolle \"Stückchen\" ausgewählt und auch von EUCH
kamen zusätzlich schöne Vorschläge.


Dafür ein großes DANKESCHÖN!!

Wir hoffen, dass die Wahlbeteiligung ebenso positiv ausfällt und ihr fleißig
eure \"Kreuzchen\" macht!


Für eure Teilnahme noch mal lieben Dank!

Hier nun die ausgewählten Gedichte:


1.BEREIT - Anette
Vielleicht hat uns der Himmel ausersehen
und Weichen für ein neues Glück gestellt.
Die Tage langer Einsamkeit vergehen
und dunkle Schleier zeigen sich erhellt.

Du kannst getrost dein Herz mir überlassen.
Ich werde immer sein, wie du mich willst.
Geborgenheit soll deine Seel‘ umfassen,
da du mein Sehnen und Verlangen stillst.

Will dich beschützen, wie des Schattens Kühle,
auf dass zukünftiges dich nicht verletzt
und zärtlich nähren wachsende Gefühle,
dir Treue schwören, heute, hier und jetzt.

Möcht‘ dich in deiner Freiheit nicht bedrängen
und schenk dir Flügel, die Vertrauen webt,
doch mit dir fliehen aus Gesellschaftszwängen,
die Wunde salben, die nach Heilung strebt.

Vielleicht hat uns der Himmel auserkoren
um uns zu zeigen, dass sich lieben lohnt.
Vollkomm’nes Glück wird dort hineingeboren,
wo die Bereitschaft dazu offen wohnt.

Bin auch gewillt, mit dir dort steh’n zu bleiben,
wo immer auch die Sonn‘ am wärmsten scheint.
Ich werd‘ dich halten, wenn wir weiter treiben
im Strom der Liebe, der uns beide eint.

~~Ae~~


2.ABSCHIED - DIETER IGO
Alleine geh ich durch dunkle Strassen,
mein Herz ist dabei voller Einsamkeit,
Alleine bin ich in den Menschenmassen,
mein eigener Weg scheint unendlich weit!

Steten Schrittes wandere ich umher,
und doch hab ich dabei kein festes Ziel,
meine Seele wiegt unendlich schwer,
denn Leid und Trauer wiegen viel zu viel!

Ich hör dich noch von Herzen lachen,
ich sehe noch dein liebes Angesicht,
ich denk an so viele schöne Sachen,
doch wiederholen können wir es nicht!

Meine Mutter bleibst du immerfort,
mein Schutz und auch mein Hafen,
gingst du nun auch an einen anderen Ort,
so treff ich dich im Traum beim Schlafen.

Einst führtest Du mich an deiner Hand,
stets konnte ich auf deine Hilfe hoffen,
Die Mutterliebe dich an mich band,
dein Herz war stets für mich offen.

Nun bist du fort, einfach gegangen,
niemals wirst du je wiederkehren,
ich kann auch nicht zu dir gelangen,
doch stets werde ich dich verehren.

Die Tränen laufen über die Wangen,
sie sind ein letzter Abschiedsgruß,
ich werde nun überlegen und bangen,
da ich nun alles neu überdenken muss.

Ich höre noch wie du zu mir sagst:
„Sei nicht traurig bei den Dingen,
die du nicht zu ändern vermagst,
oder die dir manchmal nicht gelingen!“

Dabei verfliegen meine Schmerzen,
denn jetzt weiß ich es für alle Ewigkeit:
Du bleibst stets in meinen Herzen,
du wanderst mit mir durch alle Zeit!

Nun, da dein Körper zu Grabe getragen,
und ich dich so nie wieder sehe,
hätte ich noch so viele wichtige Fragen,
spürte so gerne nochmals deine Nähe.

Ich steh am Wasser und sehe die Wellen,
sie kommen daher und gehen dahin,
ich kann noch kein richtiges Urteil fällen,
über das Leben und dessen Sinn!

Die Wellen entstehen um gleich zu vergehen,
nur wenige nehmen sie überhaupt wahr,
wie könnte man das ganze wohl verstehen,
es ist für alle sichtbar und trotzdem nicht klar.

So wie der Wind die Wellen gebärt,
und der Strand sie wieder nimmt,
so auch kurze Zeit nur unser Leben währt,
und dies mich nachdenklich stimmt.

Gibt es einen wirklichen Sinn und einen Wert,
gibt es ein Ziel für unser Streben?
Ist es wichtig ob du besitzt Weisheit oder Schwert,
und was du gemacht aus deinen Leben?

Im Dasein besitzt alles eine Einzigartigkeit,
so auch unser Leben und das Denken,
alles ist vergänglich in Raum und auch Zeit,
und wir vermögen vieles nicht zu lenken.

Danke Mutti, ich denke an Dich,
du warst die beste Mutti – für mich!

Liebe Mutti, ehrlich, ich werde stets an Dich denken,
und meine Erinnerungen an dich meinen Kindern schenken!

c/Dieter Igo



3.ZAUBERHAFTE WIESENTRÄUME - ZAUBERFEE/HERTHA
Buntfarbig malt die Wiese
Stille ins Gemüt,
der Wind bläst
hoffnungsvoll die Flöte.

Wolkenbilder erzählen
zauberhafte Geschichten,
Augenblicke versinken
im Farbenmeer der Blütenkelche.

Sonnenstrahlen öffnen
die lichtvolle Himmelspforte,
Düfte betören Gedanken
und das Glück leuchtet
mit den Mohnblüten.

© Zauberfee



4.PFAD DER SYMPATHIE - HARTMUT
Zusammen lass uns Wege gehen
das Band der Freundschaft fester binden
Ziele nicht suchen – sondern finden
ein Glücksgefühl lauthals verkünden
die Sympathie wird nicht verwehen

Vor uns der Pfad der Sympathie
welcher im Wort gemeinsam steht
der helfend mit nach vorne geht
von morgens früh bis abends spät
und Freundschaft singt die Melodie

Den Pfad will ich gemeinsam schreiten
denn eins steckt in der Sympathie
ein Teil von großer Harmonie
die in mir steckt so stark wie nie
für heute und für lange Zeiten

c/Hartmut



5.DAS LEBEN IST KEIN KONJUNKTIV - LIZZY
Ein „ hätte- würde –könnte -wollte „,
ist fürs Reale gar nichts wert,
sonst hätte sicher Witwe Bolte
die Hühner damals eingesperrt.

Wär unsre Menschheit stets zufrieden,
dann gäbe es auch keinen Krieg.
Und hätte man stets Krach vermieden,
gäb`s statt der Niederlagen Sieg.

Würd man nicht ständig so viel essen,
wär man bestimmt auch nicht so rund,
würd man den Nächsten nicht vergessen,
gäb`s auch zum Schmollen keinen Grund.

Es wird schon wieder aufwärts gehen,
läuft auch so Vieles ständig schief.
Man muss sich einfach eingestehen:
Das Leben ist kein Konjunktiv.

c/Lizzy



6.DIE ZÄRTLICHKEIT DER VERDAMMTEN - LORINA
Feuerrot zerschlissne Büschel,
Hass getränkt bis in die Spitzen,
sieht man tiefsmaragdne Augen
neben wimmernd’ Opfern blitzen.
Ach, einst schlugen jene Gäste
ihre frommen Zelte auf,
inhaliert in festen Formen,
schwebten sacht ins Glück hinauf.

Doch die Gunst war nur erdichtet:
Verrat, Betrug, dann Einsamkeit.
Finstre Krähen warn gesichtet,
des Satansbrut wurde befreit.
Eines jeden Wesen Handeln,
prägt die eigne Existenz.
Ohne jegliches Verwundern:
Just Gefrierbrand, einst der Lenz

Sticht mit ihren lüstern` Gliedern
Sporadisch greinendes Gewürm.
Sterben wüste Flammentode
Sie reitet, fegt; so schwer erzürnt.
Ein hasserfülltes Abschiedslied,
und Lippengluten züngeln.
Wie zart ihr lodernd’ Leib doch ist
und Lippengluten züngeln.

c/Lorina/Sylence



7.MANN WERDEN - HARTMUT
Der Körper ist stabil gebaut
die Augen schauen frisch und offen
hat Mädchen sehnend nachgeschaut
lässt für die Zukunft viel erhoffen

Der Anblick ist wahrhaftig prächtig
könnt streichelnd in die Haare greifen
ist Arbeit und der Liebe mächtig
kann hinter schönen Frauen pfeifen

Möchte so gern die Welt verstehen
sie mitgestalten, in ihr leben
muss immer noch zur Schule gehen
und nach den guten Noten streben

Nur schwer wird in dem Kopf gespeichert
dass vieles er erst lernen muss
bevor er sich und uns bereichert
muss er zur Schule bis zum Schluss

Die Zeit ist langsam für die Jungen
sie schleicht gerade mal vorbei
die Alten klagen oft gezwungen
dass viel zu schnell der Tagesschrei

So ist das Leben hier auf Erden
es hat für jeden seine Seiten
will man einmal erwachsen werden
muss man sich sorgsam vorbereiten

Zwitschern die Jungen und die Alten
die Arbeitswelt kommt sicherlich
doch willst du dich gesund erhalten
nimm dir die Zeit und drängle nicht

c/Hartmut



8.WIRRWEGE - GRAM/TOBIAS
Wieder hab ich mich verfangen
im Gewirr der weiten Wege.
Um nach Hause zu gelangen,
halt ich ein und überlege.

Wie hab ich hier her gefunden,
wonach war ich auf der Suche,
drehte ich denn meine Runden
letzten Endes mir zum Fluche?

Oder ist das gar der Inhalt
und der Sinn der ganzen Reise,
ungeachtet jener Vielfalt,
die ich unterwegs verspeise?

Fragen über Fragen toben
ohne Antwort durch das Denken,
mit Verzweiflung schon verwoben,
weil sie meine Hoffnung senken.

c/Gram



9.MEIN GROßER BRUDER - HEIKE
Schon als Kinder
durften wir nicht
zusammen groß werden.
Nur eine geringe Zeit...
dann teilte uns das Leben.
Dabei hatte ich mich so
nach meinem \"großen Bruder\" gesehnt.

Immer dann, wenn wir
zusammen waren, spürte
ich diese Verbundenheit.
Es gab Phasen,
wo ich um dein Leben
bangte und glücklich bin,
dass du mir erhalten bliebst.
Bis zum heutigen Tag...

Leider ist von dieser Verbundenheit
nur noch wenig zu spüren...
dennoch bist du mir näher
als zuvor, auch wenn das Leben
uns noch einmal teilte,
bist du- und bleibst du

-mein großer Bruder-

c/Heike



10.AUGENBLICKE - REGINE/CAMAELA
Ein kurzer Augenblick nur
er reichte völlig aus
wie geriet ich aus der Spur
war nicht mehr in mir zu Haus?

Einen Augenblick nur
beflügelte mich Glück
war auf der Überholspur
es gab da kein Zurück

Der Augenblick verblasste
zurück bleibt Ewigkeit
in der ich stetig haste
und such nach Einigkeit

Kein Augenblick vergeht
ohne Hinterfragen
mein Herz es einfach nicht versteht
was du mir wolltest sagen…

Der Augenblick wird kommen
dann bin ich wieder ich
hab mir mein Herz zurück genommen
und werd vergessen dich!

c/Regine



11.RUINEN - JANET
Himmelhohe Bäume…
Wipfel unendlich fern.
Aus ihnen rieseln Träume
von einem fremden Stern.

Ruinen ringsum schweigen…
Geheimnis sie umgibt.
Zeit kennt die alte Weise,
die einstens hier gespielt.

Verklungene Melodien…
Schicksale schweben sacht.
Vergangen sind die Lieder,
doch nicht die alte Pracht.

Steinerne Monumente…
mahnend sie recken sich.
Wasser der kleinen Senke
spiegelt Geschichte im Licht.

Fremde Monde wissen…
vom Leid, das hier geschah.
Sie halten stille Trauer,
was Liebe einst gebar.

Du auf der fernen Erde…
dem blauen Edelstein,
bist Teil von einem Wunder,
das Leben heißt und Sein.

Denke immer daran….

© H. ten Eikelder




12.ENTRONNEN - HELGA KUROWSKI
Knapp dem Tod entronnen
denke ich besonnen:
Leben hat gewonnen!

Todes Hand gestrichen,
wäre fast verblichen,
doch ich bin entwichen.

Nun spür\' ich Erheben,
Hitze, Kälte, Beben,
fühle all mein Leben.

Selbst in vollen Zeiten,
können Kleinigkeiten
Freude mir bereiten.

Und ich sehe Farben,
die einst Grau verdarben,
mir in Ängsten starben.

Was die Tage bringen
wird in Bäumen klingen,
wenn die Vögel singen.

Fort werfe ich Verdruss,
denk‘ nimmer mehr an Schluss
und fühl‘ den Lebenskuss!

© Helga Kurowski






















Das Leben und dazu eine Katze, das gibt
eine unglaubliche Summe.[small]- Hermann Hesse-
[small]

Heike Offline




Beiträge: 1.177

18.07.2007 21:36
#2 RE: Wahl z. Gedicht des Monats JUNI Thread geschlossen

Der Countdown läuft liebe Poetenfreunde!

Bis morgen habt ihr noch Zeit!

Also wer sich hier noch nicht betätigt hat, der lege los!







Das Leben und dazu eine Katze, das gibt
eine unglaubliche Summe.[small]- Hermann Hesse-
[small]

Heike Offline




Beiträge: 1.177

19.07.2007 11:34
#3 RE: Wahl z. Gedicht des Monats JUNI Thread geschlossen

Unser Team bedankt sich bei allen die mitgemacht haben!

Eine schwierige Entscheidung, wie man bei dem Ergebnis sehen kann!

DANKESCHÖN!


Das Leben und dazu eine Katze, das gibt
eine unglaubliche Summe.[small]- Hermann Hesse-
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