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Heggse
Beiträge: 369
Profi

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| 27.09.2007 08:31 |
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Der Mann im Schrank
In dicken schweren Nebelschwaden hat sie ihn einfach eingeladen, wenn auch auf einen Drink. Verstand er wohl den Wink?
Doch plötzlich merkte er beklommen, hat sie ihn bei der Hand genommen. und führte ihn hinaus, den schönen blonden Klaus,
wo kurz darauf erreichten sie ihr Fachwerkhäuschen vis a vis. Das fand er ziemlich nett. Sie lächelte kokett. Sie bat ihn gleich zu sich hinein. Da sagte unser Klaus nicht „Nein“, wo dann nach ein paar Drinks man schielte auch nach links.
Das Schlafgemach der guten Frau sah er zwar nicht so ganz genau und dachte nur noch: “Nett!“ Da lang er schon im Bett.
worauf die Frau,’s ist nicht gelogen, war auch ganz plötzlich ausgzogen. „Wie wunderschön sie ist. die junge Frau mit List!“ Es war ihm Recht, denn unser Klaus ließ nie Gelegenheiten aus. Doch plötzlich ohne Sitte, vernahm sie ein paar Schritte.
„Mein Mann“, sprach sie ganz aufgeregt „hat sicher schon Verdacht gehegt!“ und schob den armen Klaus aus ihrem Bett hinaus. "Im Wandschrank dort ist reichlich Platz! Ich liebe dich mein süßer Schatz!“ Dann machte sie Nu die Schranktür einfach zu.
Der arme Klaus, ganz splitternackt, saß in der Klemme das ist Fakt. und hörte dann von beiden was er konnt‘ nicht vermeiden.
Am andern Morgen kam der Klaus letztendlich aus dem Schrank heraus Das war für ihn fatal und eine Marterqual.
Und die Moral von der Geschicht: Lass dich als Mann bezirzen nicht! Denn du bekommst als Dank `ne Nacht im Kleiderschrank!

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Anette
Beiträge: 2.099
Treue Seele

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| 27.09.2007 10:16 |
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ich kann nicht anders, nicht umhin, in dir steckt doch ein Dichtersinn. Hast doch mit ihm dich infiziert in deinem Hirn nun involviert!!! .... oder so ähnlich
http://www.anette-esposito.org
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Liebe Sandra, klingt nach 50 Jahren Eheerfahrung.

Aber toll gedichtet Heidemarie
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hinrich*
Beiträge: 803
Hausfreund/in

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| 27.09.2007 18:08 |
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Liebe Sandra
Ist es ein Zufall, dass Du dem Hauptdarsteller in Deiner Tragik-Komödie einen Namen gibst, der als Metapher gesehen seiner Situation am Ende des Gedichtes Ausdruck verleiht ? Klaus = Claudius (der Verschlossene/im Schrank eingeschlossene)
Wie dem auch sei, das Gedicht spricht für die „armen, betrogenen“ Männer ! – Ich möchte weder der eine noch der andere dieser „Gehörnten“ sein.
Interessant, Deine Sichtweise. Tolles Gedicht – wenngleich es ein wenig holpert. Gratuliere !
Liebe Grüße Hinrich whp
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Heggse
Beiträge: 369
Profi

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| 27.09.2007 18:16 |
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Also der Name ist nur gewählt weil sich auf Klaus so gute Reime ergeben. *grins*
Holpern? Mist! Dabei hab ich es extra VORHER von der mutti verbessern lassen 

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Liebe Heggse, Eine schöne Erzählung in Reimen, die mich ein wenig an meinen Stil erinnert. Wir versuchen immer jede Zeile verständlich zu machen, wenn es auch hier und dort ein wenig holpert. Lieben wir doch in erster Linie Gedichte zu schreiben, ohne dabei an Goethe und Schiller zu denken.
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Mirko
Beiträge: 536
Hausfreund/in

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| 27.09.2007 23:35 |
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Der Mann im Schrank, hieß er nicht Frank? Mir tut der Mann wirklich sehr leid, er stand ganz nackt und ohne Kleid. Warum hat man denn nicht zu dritt geübt die Liebe - ist heut doch Hit?
Liebe Heggse, super geschrieben!

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Wicht
Beiträge: 1.533
Treue Seele

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| 28.09.2007 23:42 |
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Heggse
Beiträge: 369
Profi

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| 29.09.2007 11:15 |
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*Über beide Ohren strahl*
DANKESCHÖN!!!!!!

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