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Heggse
Beiträge: 369
Profi

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| 29.09.2007 11:20 |
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Nicht Willkommen
Sie hörte schon in Mutters Bauch, eh sie zur Welt gekommen, durch Drogen und den Tabakrauch: „Du bist hier nicht Willkommen!“
Und auch als Baby wurde sie zwar in den Arm genommen. Doch hörte sie die Worte nie: „Du bist mir sehr Willkommen!“
Als dann der Kindergarten kam hört sie nur ganz verschwommen mit stetig zunehmendem Gram: „Du bist hier nicht Willkommen!“
In der Schule störts sie kaum. Doch hat sies stets vernommen das Tuscheln selbst im großen Raum: „Die ist hier nicht Willkommen!“
Mit 16 Jahren sie sich dann das Leben hat genommen. „Ich nicht so weiter Leben kann! Ich bin hier nicht Willkommen!“
Wie oft sind wir wie jene dort wenn Fremde zu uns kommen. Und jagen sie noch förmlich fort! „Du bist hier nicht willkommen!“

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Anette
Beiträge: 2.099
Treue Seele

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| 29.09.2007 12:36 |
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hinrich*
Beiträge: 803
Hausfreund/in

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| 29.09.2007 15:35 |
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Wie Recht Du hast, liebe Sandra !
Lieblosigkeit aller Orten: Eine traurige Bilanz ! Dieses "NICHT WILLKOMMEN" hat aber doch seine Ursachen.
In stetig zunehmendem Maße verwahrlosen die Kinder auf der ganzen Welt. Viele Menschen der reichen Industrienationen widmen ihren Kindern viel zu geringe Aufmerksamkeit, bieten ihnen immer weniger Anteilnahme und Zuspruch.
Eine erschreckend große Zahl junger Mütter vermag es, ihrem Nachwuchs weder die erforderliche Nestwärme, noch die zu einer gesunden Entwicklung gebotene Liebe. – Im Gegenteil: tagtäglich hört und liest man von verhungerten Säuglingen, von Verwahrlosung und Kindesmissbrauch, von brutalem Mord und Totschlag. Hinzu kommt die Gleichgültigkeit der Gesellschaft, nach dem Motto, was gehen mich anderer Leute Kinder an – statt hinzuschauen und Einzuschreiten wenn Gefahr droht, schaut man beiseite und geht möglichen Unannehmlichkeiten aus dem Weg.
Und das noch größere Übel ist die Tatsache, dass die dermaßen lieblos, hilflos und ohne Aussichten auf ein gesichertes Leben heranwachsenden Menschen, ihren Kindern gegenüber, aus Mangel an nötiger Erkenntnis, noch wenigen in der Lage sein werden, die Grundvoraussetzungen für ein Gedeihen zu bieten.
Wir sind also dazu aufgerufen, künftig nicht nur hoffen, sondern zu handeln und rechtzeitig auf die Barrikaden zu gehen, wenn wir erkennen, dass der von uns gewählte Staat untätig zuschaut oder sich durch paradoxe Gesetzgebung seinen Verpflichtungen entzieht, sich klammheimlich aus der Verantwortung stiehlt.
Liebe Grüße Hinrich
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Heggse
Beiträge: 369
Profi

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| 01.10.2007 10:33 |
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Wie recht du hast! *seufz*

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Arne
Beiträge: 618
Hausfreund/in

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| 01.10.2007 16:50 |
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Starkes Gedicht, wichtiges Thema. Daß Du Humor hast und Sprachgefühl, hast Du an anderer Stelle bewiesen. Hier trittst Du mutig vor und stellst Dein Talent in den Dienst einer wichtigen Sache. Ich bedanke mich für Deinen Mut und Deine Worte, in der absoluten Gewißheit, daß Worte zusammen mit Taten viel bewirken. Dein schlägt am rechten Fleck.  Lieber Gruss, Arne
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Liebe Sandra, eine traurige Wahrheit, wie man sie täglich auf unserer Welt erfährt. Liebe Grüsse Sonja 
Mit unserem Dasein versuchen die Welt ein wenig besser zu machen
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Heggse
Beiträge: 369
Profi

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| 02.10.2007 08:19 |
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Ganz lieben Dank Arne und Sonja!
Ich habe es leider oft genug selbst erlebt das Kinder untereinander gnadenlos sind. Das Kinder von ihren Eltern eigentlich nicht gewollt sind und sie es sie spüren lassen Und selbst Erwachsene, die es besser wissen müssten, mit Anderen ebenso verfahren. Da frage ich mich: Wie erwachsen ist mancheiner tatsächlich? Kann man nicht akzeptieren, dass wir einen gemeinsamen Schöpfer haben der uns alle gewollt und erschaffen hat???
Es ist keiner besser als der Andere! Gott sei dafür von Herzen Dank!

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Heike
Beiträge: 1.177

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| 02.10.2007 10:20 |
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Deine Zeilen...

Lieben Gruß an dich,
Heike
Das Leben und dazu eine Katze, das gibt eine unglaubliche Summe.[small]- Hermann Hesse- [small]
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Wicht
Beiträge: 1.533
Treue Seele

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| 04.10.2007 21:23 |
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Hallo liebe Sandra
Ein starkes Thema .ausdrucksvoll ,ja fantastisch umgesetzt In deinen Wortren steckt vieles drin: traurige realistische Wahrheit ,Die Frage nach:Warum?
Mit dem Herzen sehen den Nächsten so anzunemen wie er ist gemeinsam Wege gehen zu erkennen wer Du bist
Liebe Grüße an Dich
Frank
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