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Dieses Thema hat 5 Antworten
und wurde 637 mal aufgerufen
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silent
Beiträge: 351
Profi



13.10.2007 12:02
In einer anderen Zeit antworten
In einer anderen Zeit

Verbann’ mich nicht in einen Turm
Wenn ich mich jetzt von dir entferne
Um uns tobt lange schon ein Sturm
Die Zukunft kennen nur die Sterne

Ich weiß, ich war oft Stundenglas
War zugleich Sand, war Zeit und Licht
Floss durch mich selber, scharf wie Glas,
das splittert und in Scherben bricht

Ich ging zu Schlafen, war zu zweit
In meinem Traum ganz nah bei dir
Als ich erwachte war ich allein
Es fehlte der wichtigste Teil von mir

Und trotzdem bist du immer da
In meinen Träumen gibt es nur dich
Schließt du die Augen und reist in die Zeit,
als das Tageslicht noch schneller wich,
wirst Du die Worte nie vergessen,
die zwischen uns geflossen
Als du mir Stück für Stück entglittst,
hast du mich in Beton gegossen

Ich wollte schlafen, war in Tränen
Hab morgens immer noch geweint
Ich, der dir nie lebwohl gesagt,
als ich dich verließ, werde bei dir sein

Denn du bist mein Lebensmensch
Wir beide sind für immer zu zweit
Wenn nicht jetzt, dann an einem andern Tag
Vielleicht in einer anderen Zeit

Du bist in mir zu jeder Stunde
Für Dich ist mir kein Weg zu weit
Ich finde dich an einem andern Tag
Bestimmt in einer anderen Zeit


Herzlichst
silent


Wirklich reich ist
wer mehr Träume in seiner Seele hat
als die Realität zerstören kann

Anette

21.10.2007 10:47
RE: In einer anderen Zeit antworten

hervorragend lieber Silent.

Hinrich
Beiträge: 591
Hausfreund/in




21.10.2007 17:28
RE: In einer anderen Zeit antworten



Lieber Rainer,

ich freue mich, wieder einmal ein
Gedicht - ein LiebesTrauerGedicht -
von Dir zu lesen. Ich kann's Dir
nachfühlen, Liebesleid ist größtes
Leid. Zum Trost lies dieses hier:


Davon stirbt man nicht

Gott Amors Pfeile schmerzen,
wenn er dich einmal trifft,
doch nimm dir ’s nicht zu Herzen,
er schießt doch nicht mit Gift.

Gott Amor hat getroffen,
er zielte ziemlich gut –
und nun bleibt nur zu hoffen,
dass er’s bei „ihr“ auch tut.

Gott Amor spannt' den Bogen,
dann tat er seine Pflicht –
der Pfeil der kam geflogen,
getroffen hat er nicht.

Gott Amor sieht dich weinen,
es tut ihm furchtbar Leid –
nur Trost spendet er keinen,
er meint, du hast noch Zeit.

Gott Amor ist verschwunden,
dein Mädchen ahnt es nicht –
dich jammern deine Wunden,
und ich schreib dies Gedicht.

© whp



Herzliche Grüße
Hinrich

©whp

silent
Beiträge: 351
Profi



21.10.2007 20:58
RE: In einer anderen Zeit antworten

Danke Euch Ihr Lieben,

Dir lieber Hinrich ganz besonders für Dein "göttliches" Liebesgedicht.
Absolut wahr!

Herzlichst
silent


Wirklich reich ist
wer mehr Träume in seiner Seele hat
als die Realität zerstören kann

Aykan

01.11.2007 22:24
RE: In einer anderen Zeit antworten

wow was für ein Gedicht von dir,
eine Liebe die ohne eine zeit ist
eine Liebe die Ewig ist, für immer
ob diese Liebe immer wider im jeden leben wider gefunden
wird ich hoffe es sehr....wunderschön ist dein Gedicht....habe es sehr gerne Gelesen..



Taube

12.02.2008 15:23
RE: In einer anderen Zeit antworten

Lieber silent,

ich kann nicht weiter lesen! und dabei ist es erst das zweite... Deine Gedichte sagen das, was ich vom MEINEM gegenüber spüre... und es tut weh...

Ich werde ein anderes Mal weiter lesen. Denn das ist es doch, was Lyrik ausmachen soll und deine unbeschreiblich tut... andere erreichen ... tief in ihrem Inneren... du erreichst mich.

Iris die Taube

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