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Dieses Thema hat 11 Antworten
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 Sylence Sortierung: Alte Beiträge zuerst  
Sylence
Beiträge: 199 Aktiver




24.09.2006 17:21
Einfluss antworten
Einfluss

An manchen Tagen eine Sichel
An anderen ein dickes Ding
Dort! Wo wohnt der Lunenmichel
Dort, da wollen alle hin

Silbrig tanzend am Firmament
Silbrig glänzend in der Nacht
Hypnotisierend wie man ihn kennt
Hypnotisierend ist seine Macht

Das Fallen und Steigen der Gezeiten
Das Spiel der Sonnenfinsternis
Das wird durch die Kraft verbreitet
Derer sich niemand mächtig ist

Bernd

24.09.2006 19:55
RE: Einfluss antworten

Liebe Sylence,
von dem Lunenmichel (...ich stelle mir darunter einen Dämon vor,oder?)
muss eine sehr starke Kraft ausgehen,deren Einfluss jeder erliegen muss.
Auch von der Natur kann so eine ungeheure Kraft ausgehen,dafür gibt es aber Möglichkeiten,
sich dem Schicksal nicht zu beugen.
Wenn Du Dein Bild hier platzieren willst,musst Du es hier im Profil noch einmal eingeben.




Hifify
Beiträge: 1.577
Treue Seele




24.09.2006 22:22
RE: Einfluss antworten

Der Mond fasziniert,glaube ich,jeden.Genau wie die Sterne.Das ist einfach so, vielleicht, weil man sie von überall aus in der Welt sehen kann.Somit verbinden sie die Menschen.

Bernd

24.09.2006 22:34
RE: Einfluss antworten

Liebe Sylence,
jetzt muss ich mich noch einmal einschalten.
Ich habe Dein Gedicht leider falsch interpretiert und muss es korrigieren.
Du sprichst von dem Mond und der ist natürlich kein Dämon.
Zwar hat der Mond auch seine naturelle Kraft,die viele in seinen Bann zieht.
Entschuldige bitte.
Meine erste Fassung war nicht korrekt.
Liebe Grüße




Sylence
Beiträge: 199 Aktiver




24.09.2006 23:11
RE: Einfluss antworten

Lieber bernd,

mit lunenmichel ist in diesem fall der mann im mond gemeint.
Von dem ja keiner weiß ob er denn nun wirklich existiert^^.

Nachdem ich romeo und julia gelesen hatte und da von Lunen gesprochen wurde hat mich das so fasziniert, dass ich das gleich mal einbringen wollte:

Shakespeare:
Geh auf, du holde Sonn! Ertöte Lunen,
Die neidisch ist und schon vor Grame bleich

liebe grüße

Sylence

Stefanie
Beiträge: 1.347 Treue Seele




25.09.2006 12:01
RE: Einfluss antworten

Schön geschrieben, liebe Sylence, und so wahr!
Mit mir treibt der Lümmel auch immer seine Späße
Es freut mich, eine Shakespeare Leserin hier begrüßen zu dürfen.
Bin bekennender Fan
Liebe Grüße Dir,
Steffi

Sebastian
Beiträge: 359 Treue Seele




25.09.2006 17:36
RE: Einfluss antworten

na dann wären wir also schonmal zu dritt

Shall i compare you to a summer day?
was? nö?
..... na dann nicht

dein gedicht gefällt mir, obschon klanglich noch einige "dellen" auszubessern wären.


Ich bin schön, reich, sportlich und intelligent.
Was aber besonders auszeichnet, ist meine außerordentliche Bescheidenheit!

Sylence
Beiträge: 199 Aktiver




25.09.2006 19:54
RE: Einfluss antworten

soo jetzt müsste es auch mit dem versmaß hinhauen?

Sebastian
Beiträge: 359 Treue Seele




26.09.2006 19:18
RE: Einfluss antworten

vielleicht hab ich deine änderungen ja überlesen, aber metrisch ist es noch genau wie vorher
bzw die wehmutströpflein sind dieselben.

1. strophe, vers 1 und 3 = silbenzahl divergiert
2. strophe wechselt das versmaß plötzlich vollkommen


Ich bin schön, reich, sportlich und intelligent.
Was aber besonders auszeichnet, ist meine außerordentliche Bescheidenheit!

Camaela

28.09.2006 14:24
RE: Einfluss antworten

also mir gefällt es so wie es ist

zumal ich bekennende Mondanbeterin bin

Freu mich schon darauf, mehr von dir zu lesen


Früchte reifen durch die Sonne, Menschen reifen durch die Liebe.
(Julius Langbehn)

Karin Lissi Obendorfer

05.10.2006 19:10
RE: Einfluss antworten

Liebe Sylence,
ja, der Mann im Mond zeigt uns seine Kräfte in voller Form.
Er hat eine Macht, die man nicht brechen kann. Du hast ihn
wirkungsvoll und auch geheimnisvoll dargestellt. Ein schönes
Gedicht. Einen lieben Gruß von Karin Lissi


Klein ist der Mensch -
gegenüber seiner großen Unwissenheit.
Aber groß ist die Liebe in seinem Herzen –
für ein klein wenig Achtsamkeit.
© Karin Obendorfer

helga

05.10.2006 19:37
RE: Einfluss antworten

jetzt fällt mir wieder ein, dass ich den Mond doch noch malen wollte. Als ich
das Gedicht zum ersten Mal las, hatte ich diese Idee schon einige Zeit im Kopp
und dachte, aaah, das ist ein Hinweis, Helga mache dich ran. Wieder vergessen!

Mir gefällt die Stelle mit dem Lunenmichel so gut. Ich kannte den Ausdruck
noch nicht. Überhaupt ist es ein schönes Gedicht. Der Mond ist immer faszi-
nierend für mich gewesen.

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