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Vergib mir, Freund ich bin so frei ich zähle jetzt ganz schnell bis drei dann bin ich fort von diesem Ort
Vergib mir Freund, ich konnte nicht sag, bist du es, der zu mir spricht und mich sowie mein Fersengeld bis auf weiteres zurückhält?
Vergib mir Freund, ich musst' es tun sonst könnte ich nicht länger ruhn und mag dein Tod dich auch sehr stören so mag ich dies doch nicht mehr hören
Vergib mir Freund, du Einsamkeit ich bin für Zweisamkeit bereit begrabe dich mit Zeit und Schwung verlasse dich für Zuneigung
There's something out there meant for me
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Heggse
Beiträge: 369
Profi

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| 15.11.2007 19:49 |
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Lieber so als andersrum!
schön geschrieben!!!

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Hinrich
Beiträge: 591
Hausfreund/in

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| 15.11.2007 21:40 |
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Liebe Judith,
du verstehst es, immer mal wieder mit Überraschungen aufzuwarten.
Ein sauber strukturiertes Gedicht mit eindeutig klarer Aussage und diesmal mit nur eine offenen Frage: ......... autobiographisch oder Deiner lebhaften Phantasie entsprungen ?
Einsamkeit kann auch etwas Positives haben, drum hoffe ich, dass dieser "Freund" nur scheintot ist, dass er, wenn Du Dich seiner wehmütig erinnerst, wieder als Phönix aus der Asche ersteht.
Klasse geschrieben - herzlichen Glückwunsch !
Liebe Grüße Hinrich
©whp
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Arne
Beiträge: 618
Hausfreund/in

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| 16.11.2007 21:17 |
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Freund Einsamkeit, wo warst Du, als ich Dich brauchte ... 
Ein sehr einfühlsames, beschwingtes Gedicht, liebe Judith. Mir gefällt es ganz hervorragend, vor allem, aber beileibe nicht nur wegen der pfiffigen Pointe und Deiner geschickten Art, den Spannungsbogen bis zur Auflösung zu steigern.
"und mag dein Tod dich auch sehr stören"
Da dachte ich noch, Du beschreibst einen selbstmordgefährdeten Freund, dem Du nun den Rücken kehrst, um Dich selber vor dem Abgrund zu retten. Und dann nimmst Du mit ein, zwei Federstrichen dem ganzen Gedicht seine drohende Schwermut und Finsternis und ersetzt diese "mit Schwung". Toll gemacht!
Einsamkeit verreckt alleine. Keiner da, der zu ihr steht. Wahre Freunde hat sie keine. Bald schon ist sie obsolet. Keiner wollt sie jemals lieben, hat auch jeder sie geküsst. Darum ist sie nicht geblieben, wird von niemandem vermisst. Einsamkeit, das fiese Luder trieb zu lang ihr kaltes Spiel. Reiß' herum des Lebens Ruder: Zweisamkeit heißt jetzt das Ziel.
Du bist eine inspirierende und inspirierte Schöpferin, Judith. Danke für Deine wunderbaren Zeilen.
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Hallo kleinergratulierfan, ein super tolles Gedicht, absolut. Nun denn, den Zeilen nach bleibt nur allgemein zu empfehlen, jeden Augenblick zu genießen, denn kein Moment kommt jemals wieder. LG, G. Ast 
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Vielen lieben Dank für so viel Zuspruch 
Lieber Arne ich bin immer wieder erstaunt darüber, wie sich andere Menschen von mir inspirieren lassen...auch dafür bedanke ich mich 
Hinrich, ob du es glaubst oder nicht...es ist sowohl autobiographisch als auch aus meiner Fantasie ...klingt das unlogisch? Ich hoffe nicht.
Toll, dass ihr mir alle eure Zeit schenkt!
There's something out there meant for me
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