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Ein kalter Hauch, ein fahles Licht, Schmerz im Bauch, blasses Angesicht.
Zu den Füssen mein letzter Gast, ein Lüftlein weht, alles verblasst.
Das Leben zieht an mir vorbei, der Moment entflieht wie Träumerei.
Sein weißes Leinen hüllt mich ein, ein leises Weinen, es muß wohl sein.
Der letzte Gast berührt mich sacht, es fällt jede Last in finstrer Nacht.
Mein Schmerz vergeht, Wunden verschwinden, wie vom Winde verweht, keine Zeit zu schinden.
Ich möchte schreien, doch mein Atem vergeht, es gibt kein Verzeihen, der Uhrzeiger steht.
Schweißgebadet bin ich erwacht, ganz unbeschadet in mitten der Nacht.
Reimund Schön
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