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Dieses Thema hat 3 Antworten
und wurde 1.157 mal aufgerufen
Umfrage: Wahl des Gedichtes des Monats November
Bisher wurden 13 Stimmen zur Umfrage "Wahl des Gedichtes des Monats November" abgegeben.
 AntwortenAbgegebene StimmenGrafische Auswertung
1. Novembertreiben 1
7,7%
2. Im kleinen Cafe 1
7,7%
3. Elfchentraum 1
7,7%
4. Push up- BH 1
7,7%
5. Die alte Bank im Park 2
15,4%
6. Die Eiche am Tor 1
7,7%
7. Krieg 1
7,7%
8. Weihnachten 1
7,7%
9. Jahreszeiten 2
15,4%
10. Schattenruf 2
15,4%
Sie haben nicht die benötigten Rechte um an der Umfrage teilzunehmen.
Die Umfrage ist beendet.
14 Mitglieder haben an der Abstimmung teilgenommen.
 Wahllokal - Geschichten & Gedicht des Monats
Wicht Offline


Treue Seele



Beiträge: 1.533

09.12.2007 08:12
Wahl zum Gedicht des Monats November Thread geschlossen
Hallo liebe Poetenfreunde

Nun beginnt sie: Die Wahl zum Gedicht des Monats November!!

Auch diesmal war die Auswahl wieder sehr schwer....


das Ihr mitgeholfen habt

Nun wünschen wir Euch bei der Wahl viel Spass und Freude

Am 16.12.07 werden wir dann den endgültigen Sieger/in(den Sieger seid ihr ja alle)
bekanntgeben können


Und nun folgen die Gedichte unser Teilnehmer :


1.Novembertreiben-Sandra/Heggse


Sinnend ich im Bette liege,
lausche dem Novembersturm.
Schaue auf die Blätterkriege
drüben um den Kirchenturm.

Lausig kalt ist es da draußen.
Ungemütlich nass und trist
sehe eine Zeitung sausen
die vom Wind zerrissen ist.

Sehe Kinder draußen laufen,
dick in Wolle eingepackt,
wie sie um Kastanien raufen
die noch keiner eingesackt.

Drüben läuft Frau Hammerbühen,
meine alte Nachbarin.
Seh sie schwer bepackt sich mühen.
In den Taschen Einkauf drin.

Kuschel mich in meine Decke,
schließ die Augen mit Bedacht,
denk\' daran, wenn wieder kecke
sommertags die Sonne lacht



2.Im kleinen Cafe-Hartmut


Es war Sonntagmittag
ich trank einen Tee
sah dieses Paar sitzen
im kleinen Cafe

Es war schön zu sehen
wie sie sich verführten
als ihre Hände
sich leise berührten

Sie reichte ihm Kekse
er ihr den Kaffee
mit ganz feinem Lächeln
im kleinen Cafe

Als sie sich berührten
sie waren sich nah
da färbten sich Wangen
so weit man es sah

Ein Lächeln verklärte
des Jünglings Gesicht
den Glanz ihrer Augen
erblickte ich nicht

Es war Sonntagmittag
hier unten am See
man spürte die Liebe
im kleinen Cafe



3.Elfchentraum -Arne Bister


Ein Elfchen saß auf einem Baum
und schlief so vor sich hin.
Da flog ein kunterbunter Traum
ihr einfach in den Sinn.

Der Traum, er tobte sich dort aus
und malte manches Bild
und fühlte sich bei ihr zuhaus
und trieb es ziemlich wild.

Da wurde unser Elfchen wach
und schrie mit spitzer Stimm\'
dort oben auf dem Blätterdach:
Zu Hilf\', ein Traum gar schlimm!

Sie stolperte und fiel, oh wei,
mit schrillem Schrei vom Blatt.
Ein Glück, daß sie am Rücken zwei
ganz große Flügel hat.

Die bremsten ihren raschen Sturz.
Sie landete ganz sacht.
So waren Fall und Schrecken kurz,
doch leider auch die Nacht.

Wir merken, auch im Elfenland
ist mancher Elf ein Elfchenfant



4.Push up- BH -Helga Kurowski


Die junge Frau denkt: Wie gemein,
meine Brüste sind zu klein!
Drum ist in ihr der Wunsch jetzt da,
sie braucht einen Push - up BH.

Nur so, denkt sie sich heimlich, kann
ich endlich finden einen Mann,
weil nur mit Holz vor meiner Hütte
bin ich für Männer eine „ Schnitte“.

So schreitet sie sofort zur Tat.
Im Laden hängt sehr viel parat
von diesen Dingern, den Erlösern,
die Brüste visuell vergrößern.

Sie sucht sich einen BH aus
und nimmt ihn froh zu sich nach Haus,
wo sie ihn auch gleich anprobiert.
Er macht sich gut, da dick wattiert.

Gestärkt durch diese Oberweite,
in einem wunderschönen Kleide,
traut sie sich endlich auszugeh\'n,
denn heute findet sie sich schön.

Am Abend trifft sie nun den Einen,
bei dem die Augen heller scheinen,
dem alle Damen gut gewogen.
Kurzum, auf den sie längst geflogen.

Man lernt sich kennen und man küsst
und wie das alles eben ist,
lädt sie den Mann zum Kaffee ein
und lässt ihn in die Wohnung rein.

Er scheint begeistert von dem Busen,
will keinen Kaffee, sondern schmusen.
Er öffnet den BH am Rücken
um unbekleidet sie zu drücken.

Schon schreitet sie mit Worten ein:
\"Oh bitte, bitte, lass das sein.
Du darfst mich da nur dann befassen
wenn Du erlaubst ihn anzulassen.\"

Er längst schon merkend den Betrug
meint: \"Du hast obenrum genug
und außerdem, Du glaubst es nicht,
- ich lieb‘ schon immer Dein Gesicht!\"




5.Die alte Bank im Park - Birgit Lüers


Im Sommer noch besucht’ er täglich
die warme Bank im nahen Park
Sie mochten und verstanden sich
und ihre Bindung wurde stark

Der Alte der so gerne plauschte
von seinem Leben, seinem Jetzt
und diese Bank die stumm ihm lauschte
war froh, dass er sie hat besetzt

Sie wurden Freunde – unzertrennlich
und waren füreinander da
Sie beide hatten nur noch sich -
die Frau verstarb vor einem Jahr

Schon lang war er nicht mehr gekommen
muss im August gewesen sein
Der Atem wurde ihm genommen
nun steht die Bank so ganz allein


6.Die Eiche am Tor - Anette

Sie drohte dem Tod zu erliegen,
von quälendem Hunger geschwächt.
Vermocht noch im Wind sich zu wiegen,
doch ging es ihr zunehmend schlecht.

Woraus sie im Wachstum sich nährte,
schien ehemals reichlich zu sein.
Doch was sie zum Leben begehrte,
bot jetzt ihr nur kaltes Gestein.

Bald hielt‘ sie vertrocknende Zweige
ermattet zum Lichte empor.
Es gingen die Säfte zur Neige
in ihr, dieser Eiche am Tor.

Ein Baum kann nach Ferne nicht wandern,
verwurzelt steht fest er, gebannt.
Verkümmernd beschaut er die andern
in Weiten auf fruchtbarem Land.

Schon lang trug sie welkende Blätter
für den, der sich zu ihr gesellt‘.
Zum Schutze vor jeglichem Wetter
hatt‘ stets sie bereit sich gestellt.

Sie ahnte ihr baldiges Sterben,
an Kraft sie verdurstend verlor.
Der Boden ließ Wurzeln verderben,
von ihr, jener Eiche am Tor.

Doch flog in dem Wind ihre Klage
weit fort mit verklingendem Weh.
Ganz plötzlich spürt‘ Leben sie wage,
zu Füßen, wie Frische vom See.

Erstaunt blickte rasch sie zu Boden
und sah eines Fremden Gestalt.
Er räumte hinweg, um zu roden,
die Steine mit sanfter Gewalt.

Schon nahm er viel nährende Erde,
bedeckte die Wurzeln ganz dick,
begoss sie in sanfter Gebärde
mit Liebe und Herzensgeschick.

Dann strich er ihr über die Rinde,
voll Güte, so kam es ihr vor,
und sprach in das Blättergebinde:
„ Ich liebe dich, Eiche am Tor.

Schon bald wirst du nicht mehr hier stehen.
Ich lass dich nicht sterben in Qual.
Man wird dich als Eiche besehen,
fortan bei mir unten im Tal.

Und muss ich beim Graben mich mühen,
bedrückt doch die Arbeit mich nicht.
Im Frühling wirst‘ wieder erblühen,
voll Blätter die Zweige im Licht.“

Seitdem hat sie vieles gesehen
und lange stand wartend sie still,
sich fragend; wann wird es geschehen,
dass endlich er holen sie will?

Heut kam er mit großem Gesinde
mit Äxten, geschliffen und scharf
und trennte den Stamm von der Rinde
für weiteren Brennholzbedarf.

Sie fiel unter mächtigen Hieben
und ließ es geduldig gescheh’n.
Nur Wurzeln sind übrig geblieben,
die leben und weiter besteh‘n.



7.Krieg - Ursula Geiger

Kampfgetümmel in den Ohren,
Junges Leben schnell verloren.
Für fremde Herren sie erstrebten
den Sieg sie niemals mehr erlebten.
Mutter hat ihr Kind verloren,
als Kanonenfutter war’s geboren.
Gefangen dann vom Feinde schnell,
sah es nie mehr der Sonne Hell.
Ob Regen, Hitze, kalte Nacht,
vom Turm herunter streng bewacht.
Das Lachen geht, die Tränen kommen,
ihre Träume sind zerronnen.
Freiheit die so heilig Dir,
geht unter rasch im Kriegsgewirr.


8.Weihnachten - Dieter Igo

Manchmal höre ich die Menschen klagen,
über die kommerzielle Weihnachtszeit,
und sehe sie doch schwere Pakete tragen,
und teuer gewandet im schönsten Kleid.

Sie hetzen herum und kaufen viel,
sie rennen planlos umher und eilen,
selber kennen sie kein Maß und Ziel,
haben keine Zeit mehr zu verweilen.

Viel Geld wandert in den Geschäften umher,
viele Dinge werden zum Fest erstanden,
die Leute tragen an den neuen Lasten schwer,
gekauft wird auch etwas für die Bekannten.

Liebe Leute merkt ihr es wirklich nicht?
Habt ihr sowenig im Herz und Geist?
Nicht das Geld gibt Wert und Gewicht!
Ein liebes Wort genügt schon meist!

Nur die Kinder soll man Waren schenken,
den Erwachsenen vielleicht eine Kleinigkeit,
an Freunde und Verwandte in Liebe denken,
das macht das Herz ganz warm und weit.

Schimpft nicht über das Weihnachtstreiben,
ärgert euch nicht über den Rummel,
seht die Geschäftsbesitzer die Hände reiben,
macht doch nur einen Schaufensterbummel.

Gebt dieser Zeit zurück was ihr genommen,
Frieden, Ruhe, Liebe und den Dank,
denn es ist schon so weit gekommen,
statt Lebkuchenduft nur Auspuffgestank.

In Euch könnt ihr das verloren geglaubte finden,
hört in Euch ganz still hinein,
versucht euch nicht am Materiellen zu binden
und Liebe wird die Belohnung sein.

Nicht Geschenke oder gegebene Almosen,
nicht Phrasen, leer und schnell,
Mitgefühl steril wie aus Konservendosen,
machen die Herzen warm und hell!

Liebe Leute – an euch liegt es ganz allein,
Lasst Weihnachten ein Fest der Liebe sein


9.Jahreszeiten - Hinrich

Es geht ein Zauber durch den Raum
und du erwachst aus tiefem Traum,
in dem noch Feld und Wald
in weitem Winterland
in weißen Kleidern stand –
und dir ward kalt.

Es geht ein Zauber durch den Raum
und du traust deinen Augen kaum,
denn aus der Dämm’rung mild,
durch Nebelschleierwand
und wie von Geisterhand
erscheint dies Bild:

Es geht ein Zauber durch den Raum
und gleich Ruinen – Baum für Baum –
wie Säulenhallen leer
und ungedeckt das Dach
und ohne Leben – ach –
wie einst vorher.

Es geht ein Zauber um – es bricht
durch die Ruinen Sonnenlicht
und zeichnet Schatten hart
und eisig in den Schnee –
Oh, armes Herze weh ......
Doch wart‘ nur, wart‘ !

Es schmilzt der Schnee und Zauberhand
verwandelt hier das weite Land
und malt bald Ton in Ton –
in schönster Farbenpracht –
und wahrhaft über Nacht ......
erahnst du’s schon ?

Es geht ein Zauber durch die Welt
und unter blauem Himmelszelt
vernimmst du leise dann
ein Flüstern, ein Raunen;
es fängt – du wirst staunen –
der Frühling an !


10.Schattenruf - Arne Bister

Schlendernd gingen wir, umschlungen,
still und tief der kalte See.
Abendlied war schon gesungen,
Kälte durch dein Kleid gedrungen,
knöcheltief lag schon der Schnee.

Du bliebst stehen, dunkle Föhren
nahen Waldes riefen Dich.
Etwas schien Dich zu verstören,
schienst den Schattenruf zu hören,
dunkler Herr rief Dich zu sich.

Ich blieb angewurzelt stehen,
bot Dir dennoch keinen Halt.
Sah ich Deine Augen flehen,
widerstrebend noch, zu gehen?
Doch Du eiltest in den Wald.

Düster, wie er Dich dort bindet,
wenn er über Dich verfügt,
immer ist, was dort man findet,
weniger, als was Dir schwindet,
weil die Angst Dich selbst betrügt.

Schlender Du, das Herz umschlossen,
still und tief im dunklen Tal.
Dunkel bin auch ich, entschlossen
Schatten trotzend, unverdrossen
Herrscher über Schmerz und Qual.


11. Träumen - Karin Lissi

Träumen in die Seele hinein,
ist wie ein erwachendes Blümelein.
Man braucht diese Momente im Leben,
sie können Mut und Hoffnung geben.
Hat man sich wieder gefangen,
wird der Tag neu angefangen.
Es ist schön, dass man das Traumland genießen kann,
irgendwo – irgendwann,
in ihm findet man Ruhe und Gelassenheit,
danach man sich umso mehr des Lebens erfreut.

Biggi Offline

Administratorin

Beiträge: 2.524

10.12.2007 11:09
#2 RE: Wahl zum Gedicht des Monats November Thread geschlossen
Hallo ihr Lieben

In der Umfrage hat sich ein Fehlerteufel eingeschlichen das Gedicht Träumen von Karin Lissi fehlt leider.
Die Stimmabgabe für Karin Lissis Gedicht kann hier schriftlich in einem Beitrag abgegeben werden,
oder auch gerne per PN an einen der Moderatoren Heike und Frank.

Vielen Dank!




Wo nichts getan wird, werden auch keine Fehler gemacht womit ich sagen will:
Fehler sind menschlich


Danke euch allen und insbesondere dir, liebe Karin Lissi für euer Verständnis!
Gabriella Offline


Aktiver



Beiträge: 143

10.12.2007 12:03
#3 RE: Wahl zum Gedicht des Monats November Thread geschlossen
Ich wähle das Gedicht Nr. 11 Träumen von Karin Lissi

_____________________________
Mit liebem Gruss
Gabi

Wicht Offline


Treue Seele



Beiträge: 1.533

11.12.2007 08:50
#4 RE: Wahl zum Gedicht des Monats November Thread geschlossen

Aykan hat mir eine PN geschickt
er wählt das Gedicht welches er auch vorgeschlagen hat!!

Nr11 Träumen von Karin Lissi


An dieser Stelle möchte ich mich auch nochmal entschuldigen ,für das Übersehen des Vorschlages!!

Ich hatte Nachtwache ,war übermüdet nach 12 Stunden Arbeit
war keine böse Absicht!
Liebe Grüße

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