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Wicht
Beiträge: 1.533
Treue Seele

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| 02.01.2008 21:18 |
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| Mitgliedervorschläge Dezember |
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| RE: Mitgliedervorschläge Dezember |
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Stille Nacht
Eingezuckert stehen Bäume und die Sträucher glitzern auch kaltbizarre Landschaftsträume liegen stumm im Nebelhauch
Goldenstrahlend Fensterscheiben in der Fern tönt Glockenklang Lichterglanz ~ Gefühle treiben Augenblicke von Belang
Gar frostig kalt und warm zugleich wunderschön die Winterpracht an funkelnden Kristallen reich ~ romantisch liegt die stille Nacht
© Birgit Lüers
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| RE: Mitgliedervorschläge Dezember |
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Dieses Gedicht hier finde ich passt nicht nur in die Dezemberwahl, sondern ist auch noch wunderschön. Deshalb ist das mein Kandidat für das Gedicht des Monats.
Die Kerzen auf dem grünen Kranz, der liebevoll gebunden verbreiten einen warmen Glanz bringen Licht in dunklen Stunden
Ihr flackernd Licht verzaubert uns macht unsere Herzen weit Voll Freude geben sie uns kund vom Kind im Weihnachtskleid
Friede breitet aus die Flügel umarmt uns, hüllt uns ein Dankbarkeit wir in uns spüren lässt uns voll Hoffnung sein
Sonja Rabaza
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Das geschriebene Wort ist das Tor zur unendlichen Freiheit der Gedanken Peter Bochanan
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| RE: Mitgliedervorschläge Dezember |
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Ich bin für " Die Reise der .... " vom Wicht
Die Reise der kleinen Träne
Lang versteckt und gut behütet, fand sie ihren Weg dann doch, hat gewartet und gebrütet unentdeckt in ihrem Loch.
Schwer herausgepresst – entsetzet über jenes, was sie sah: ein Herzensfreund lag schwer verletzet sehr weit weg und doch so nah.
Langsam verlor sie ihren Halt, doch das störte weiter nicht – sie fiel herab zur Erde bald, brachte dem Freunde ein Licht !
Es haben Tränen ihren Sinn, so ich sie nicht verstecke und zeigen offen, dass ich bin bei ihm und Hoffnung wecke .........
© by Frank Laser ein bisschen überarbeitet von whp
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Anette
Beiträge: 2.099
Treue Seele

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| 06.01.2008 09:52 |
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| RE: Mitgliedervorschläge Dezember |
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ok... dan schlag ich Winni vor! gefällt mir sehr gut!
Inventur
Ihr maltet Kulissen und wolltet drin leben, habt Liebe verschlissen, doch konnt' keine geben.
Die Kelter steht trocken, statt Wein trinkt ihr Tränen - gesprungene Glocken will niemand verwöhnen.
Die Sorgen habt ihr wie Schatten entlassen, dem Leben gegeben bis sie verblassen!
http://www.anette-esposito.org
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Hifify
Beiträge: 1.577
Treue Seele

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| 06.01.2008 11:41 |
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| RE: Mitgliedervorschläge Dezember |
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Mein Vorschlag: Nebelmond von Arne
Nebelmond
Spinnennetze, frostgefroren zieren dürre, tote Äste. Weißer Nebel, frostgeboren birgt geheimnisvolle Gäste.
Nebelmond bescheint die Bäume, strahlt wie eine Silberscheibe. Dieser Ort birgt alte Träume in dem Garten, wo ich bleibe.
Zweige tragen frierend Zapfen, klar wie Glas, aus hartem Eis. Durch den Schnee, da hör' ich stapfen scheue Rehe, sacht und leis'.
Hauch' ich Atem in die Nacht, friert er vor dem Mund zu Nebel. Welchen Traum hast Du gebracht? Winterwelt, wo ist dein Hebel?
Winterwelt, was muss ich sagen? Haben Worte eine Macht? Welchen Zauber muß ich jagen, ohne den mein Herz nicht lacht?
Stumm scheint Nebelmond zu wissen, keine Antwort gibt sein Schein. Kälte hat mein Herz zerrissen, Nebel hüllt es völlig ein.
- Für den Optimisten ist das Leben kein Problem, sondern bereits die Lösung. -
( Marcel Pagnol)
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| RE: Mitgliedervorschläge Dezember |
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Dann schlage ich folgendes Gedicht vor:
Herbstwind
In stürmischer Novembernacht bin ich aus tiefem Schlaf erwacht. Holte mich aus meinen Träumen wohl das Rauschen in den Bäumen ? – Sturm verwehte Wolken, Regen – habe lange wachgelegen,
Durch ’s Fenster den Himmel beschaut. Von Mond und Sternen hoch erbaut hat es so munter mich gemacht, daß ich darüber nachgedacht, wie es wohl war zu Urbeginn, und dabei kam mir in den Sinn:
War es – wer weiß – am Anfang so, daß es da gab im Nirgendwo gar weder Raum noch Zeit, noch Geist, welche das Sein man heute heißt ? – Gab es dereinst absolut nichts ? – Meinen Gedanken widerspricht ’s.
War einst – vor Urbeginn – permanent Widerspruch in sich existent ? War Widerspruch erster Pulsar, der einstmals die Urkraft gebar ? – Urkraft, die in Nichts sich befand, aus welcher dann alles entstand ?
Zuerst als irgend etwas – allein – Raum und Zeit dem Nichtsein und Sein ? Einst barst Urkraft ungeheuer ! Es entstand das erste Feuer ! Es begann im Widerstreben so – vielleicht – das erste Leben !
Schied ewig so – Weil‘ um Weile alles sich vom Gegenteile ? Geist erfüllte Raum und Zeit. Und irgendwo in dieser Weit‘ – im Moment eines Sichteilen – uns’re Welt nun muss verweilen.
Urkraft – aus Widerspruch eben – schenkte auch uns einst das Leben ! Wir werden dies Wunder wohl nie verstehen, weil wir es nicht als ganzes sehen. Jenes Wunder nennen wir gern – voller Zweifel – „den mächtigen Herrn“ !
War es nicht gar am Anfang so, daß es "IHN" gab – im Nirgendwo ? – ......... und ich sah noch zu den Sternen, die da in den Himmelsfernen ......... ! Und ich fühlte mich geborgen und schlief ein – hin bis zum Morgen.
von Hinrich 
There's something out there meant for me
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