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Wicht
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Treue Seele

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| 10.01.2008 20:52 |
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| Wahl zum Gedicht des Monats Dezember |
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Hallo liebe Poetenfreunde
Nun beginnt sie :Die Wahl zum Gedicht des Monats Dezember
Auch diesmal war die Auswahl wieder sehr schwer......
das ihr mitgeholfen habt 
Nun wünschen wir Euch viel Spass und Freude bei der Wahl
Am 18.01.08 werden wir dann den endgültigen Sieger/in (denn Sieger seid ihr ja alle) bekanntgeben können
Und nun folgen die Gedichte unser Teilnehmer:
1.Stille Nacht-Biggi
Stille Nacht
Eingezuckert stehen Bäume und die Sträucher glitzern auch kaltbizarre Landschaftsträume liegen stumm im Nebelhauch
Goldenstrahlend Fensterscheiben in der Fern tönt Glockenklang Lichterglanz ~ Gefühle treiben Augenblicke von Belang
Gar frostig kalt und warm zugleich wunderschön die Winterpracht an funkelnden Kristallen reich ~ romantisch liegt die stille Nacht
2. Adventlicht - Sonja Rabazza
Die Kerzen auf dem grünen Kranz, der liebevoll gebunden verbreiten einen warmen Glanz bringen Licht in dunklen Stunden
Ihr flackernd Licht verzaubert uns macht unsere Herzen weit Voll Freude geben sie uns kund vom Kind im Weihnachtskleid
Friede breitet aus die Flügel umarmt uns, hüllt uns ein Dankbarkeit wir in uns spüren lässt uns voll Hoffnung sein
3.Die Reise der kleinen Träne - Frank Laser
Die Reise der kleinen Träne
Lang versteckt und gut behütet, fand sie ihren Weg dann doch, hat gewartet und gebrütet unentdeckt in ihrem Loch.
Schwer herausgepresst – entsetzet über jenes, was sie sah: ein Herzensfreund lag schwer verletzet sehr weit weg und doch so nah.
Langsam verlor sie ihren Halt, doch das störte weiter nicht – sie fiel herab zur Erde bald, brachte dem Freunde ein Licht !
Es haben Tränen ihren Sinn, so ich sie nicht verstecke und zeigen offen, dass ich bin bei ihm und Hoffnung wecke .........
4. Inventur - Winfried Daus
Ihr maltet Kulissen und wolltet drin leben, habt Liebe verschlissen, doch konnt\' keine geben.
Die Kelter steht trocken, statt Wein trinkt ihr Tränen - gesprungene Glocken will niemand verwöhnen.
Die Sorgen habt ihr wie Schatten entlassen, dem Leben gegeben bis sie verblassen!
5. Nebelmond - Arne Bister
Spinnennetze, frostgefroren zieren dürre, tote Äste. Weißer Nebel, frostgeboren birgt geheimnisvolle Gäste.
Nebelmond bescheint die Bäume, strahlt wie eine Silberscheibe. Dieser Ort birgt alte Träume in dem Garten, wo ich bleibe.
Zweige tragen frierend Zapfen, klar wie Glas, aus hartem Eis. Durch den Schnee, da hör\' ich stapfen scheue Rehe, sacht und leis\'.
Hauch\' ich Atem in die Nacht, friert er vor dem Mund zu Nebel. Welchen Traum hast Du gebracht? Winterwelt, wo ist dein Hebel?
Winterwelt, was muss ich sagen? Haben Worte eine Macht? Welchen Zauber muß ich jagen, ohne den mein Herz nicht lacht?
Stumm scheint Nebelmond zu wissen, keine Antwort gibt sein Schein. Kälte hat mein Herz zerrissen, Nebel hüllt es völlig ein.
6. Verführerische Wohlfühlelfchen - Herta Nettke
Blicke streicheln Gänsehaut auf erglühende Körperformen, beleben die feinen Härchen - Wohlfühlgänsehaut.
Fingerspitzen spazieren sinnlich auf weichen Wegen, der heiße Tanz beginnt - Liebestanz.
Abends tragen Engelshände die seelenberührenden Herzharfenklänge zu den lichtvollen Sternen - Liebesmelodie.
7. Das wahre Lebenselexier - Birgit Lüers
Ich hab ein Auto das schnell fährt. Ich hab auch ´nen verchromten Herd. Ich hab sogar ´nen Flachbildschirm. Ein golden Messer zum Brote schmier’n. Hab ´ne Rolex, die ist mein Eigen, doch keinen Himmel voller Geigen.
Drum höre was ich dir jetzt sage und stell es bitte nicht in Frage.
Nichts ist wichtiger auf dieser Welt, als eine Hand, die Deine hält…
Was nutzen Luxus dir und tausend Sachen die dich nicht wirklich glücklich machen? Sag, was gibt es denn mehr zu verlieren als echte Zuneigung zu spüren?
Nichts ist wichtiger auf dieser Welt als die Wärme die Dich hält…
8. Lerche hin -Lärche her -Lizzy Tewordt
Auf einem Baum nah bei der Lichtung, da wohnte einst ein Lerchenpaar, und ganz egal, aus welcher Richtung man dort von ihrem Baum aus sah:
Allüberall ringsum nur Lärchen in ihrem schönsten Nadelkleid. Es schien fast wie ein Wintermärchen, denn gerade hatte es geschneit.
Jetzt wollt Ihr sicher von mir wissen, wer auf den andren Lärchen war? Die Antwort sollt Ihr hier nicht missen: Auf jedem Baum ein Lerchenpaar!
9. Abends in den Dämmerstunden - Karsten
Abends in den Dämmerstunden Kriecht sie leise aus dem Haus Flattert schnell und schneller werdend Ihrem Flug gebührt Applaus
Kein Menschenauge kann ihr folgen Mal ist sie da, dann ist sie dort So manches Mal auch ganz entschwunden Doch immer noch am gleichen Ort
Und jetzt im Winter schläft sie lange Ihr Blut ruht in dem kleinen Bauch Das Nest, ich hab es nie gefunden Doch wohnen muss sie schließlich auch
So wart´ ich auf die warmen Tage Geh´ dann zum Sitzen wieder raus, um abends in den Dämmerstunden zu sehen den Flug der Fledermaus
10.Stille Nacht - Judith
wer einsam wacht das bin nur ich bei Tag und Nacht ohne Gesicht im Mondenschein zum Trost und Schein sitz ich allein um ich zu sein ich schlafe ein mein Prinz im Traum war nichts als Schaum wie gemein können Träume sein wenn du ein Lachen hörst dich an ihm nicht weiter störst dann bin diejenige die lacht ich, die bei stiller Nacht einsam wacht
11.Herbstwind - Hinrich Pries
In stürmischer Novembernacht bin ich aus tiefem Schlaf erwacht. Holte mich aus meinen Träumen wohl das Rauschen in den Bäumen ? – Sturm verwehte Wolken, Regen – habe lange wachgelegen,
Durch ’s Fenster den Himmel beschaut. Von Mond und Sternen hoch erbaut hat es so munter mich gemacht, daß ich darüber nachgedacht, wie es wohl war zu Urbeginn, und dabei kam mir in den Sinn:
War es – wer weiß – am Anfang so, daß es da gab im Nirgendwo gar weder Raum noch Zeit, noch Geist, welche das Sein man heute heißt ? – Gab es dereinst absolut nichts ? – Meinen Gedanken widerspricht ’s.
War einst – vor Urbeginn – permanent Widerspruch in sich existent ? War Widerspruch erster Pulsar, der einstmals die Urkraft gebar ? – Urkraft, die in Nichts sich befand, aus welcher dann alles entstand ?
Zuerst als irgend etwas – allein – Raum und Zeit dem Nichtsein und Sein ? Einst barst Urkraft ungeheuer ! Es entstand das erste Feuer ! Es begann im Widerstreben so – vielleicht – das erste Leben !
Schied ewig so – Weil‘ um Weile alles sich vom Gegenteile ? Geist erfüllte Raum und Zeit. Und irgendwo in dieser Weit‘ – im Moment eines Sichteilen – uns’re Welt nun muss verweilen.
Urkraft – aus Widerspruch eben – schenkte auch uns einst das Leben ! Wir werden dies Wunder wohl nie verstehen, weil wir es nicht als ganzes sehen. Jenes Wunder nennen wir gern – voller Zweifel – „den mächtigen Herrn“ !
War es nicht gar am Anfang so, daß es \"IHN\" gab – im Nirgendwo ? – ......... und ich sah noch zu den Sternen, die da in den Himmelsfernen ......... ! Und ich fühlte mich geborgen und schlief ein – hin bis zum Morgen.
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Wicht
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Treue Seele

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| 18.01.2008 08:03 |
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| RE: Wahl zum Gedicht des Monats Dezember |
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