|
|
Zauberfee
Beiträge: 524
Aktiver 
|
| 17.01.2008 11:37 |
|
|
Es schaukelt der Mond in den Weidenzweigen, Nebelfeen lautlos dem Wasser entsteigen. In milchigen Schwaden ihr leiser Tanz, anmutig verschleiert, voll Eleganz.
In fahlem Lichte zart winkend verwehen Lieder der Klagen sind gut zu verstehen. Einsam jedoch ist ihr flüchtiges Spiel, all ihre Tränen, sie haben kein Ziel.
Himmelblau grüßt bald den Morgen, ich fühle mich hier so wohl geborgen. Ein silberhell schimmerndes Hoffnungsband umschmeichelt kaum merklich die Sonnenhand.
H.N.
| | |
|
Eleonore
|
| 18.01.2008 23:16 |
|
|
|
Liebe Herta,
ich habe dein Gedicht gelesen - und alles bildlich vor Augen gesehen. Du beschreibst den Nebel so leise, wie er wirklich ist - auch die leichte Melancholie, die ein Nebel mit sich bringt, schilderst du vortrefflich.
*Gar bald streichelt die Sonnenhand ein hell schimmerndes Hoffnungsband* - das ist einfach nur schön, reine Poesie! Sie bringt die Leichtigkeit mit, die Sonne - auch das schreibst du vortrefflich.
Ein sehr gelungenes Gedicht von dir mein Glückwunsch 
Liebe Grüße, Eleonore
| | |
|
Zauberfee
Beiträge: 524
Aktiver 
|
| 19.01.2008 10:01 |
|
|
|
DANKE Eleonore zunächst suchte ich noch für ein anderes wort für 'hell' aber das passte gut zur Reimmelodie. Die Aufnahme stammt aus dem Donaudelta, ich war bei der Bootsfahrt zwar nicht dabei (nur mein Ält. mit Frau) aber ich konnte mich vom Gefühl gut hineinversetzen. dir noch ein erholsames Wochenende wünscht von en die Zauberfee
| | |
|
Hinrich
Beiträge: 591
Hausfreund/in

|
| 19.01.2008 11:41 |
|
|

Liebe Herta,
mir ist, als sei ich dabeigewesen, als habe ich im selben Boot gesessen und die Stille und Geborgenheit miterlebt und in vollen Zügen genossen, so zauberhaft hast Du dieses Erlebnis in einsamer Natur geschildert.

Der Nebelfeen Ufertanz
Es schaukelt der Mond in den Weidenzweigen Nebelfeen lautlos den Wassern entsteigen – in milchigen Schwaden ihr stiller Tanz, anmutig verschleiert, voll Eleganz.
In fahlem Lichte zart winkend verwehen die Lieder der Klagen – gut zu verstehen – einsam jedoch ist ihr flüchtiges Spiel, all ihre Tränen, sie haben kein Ziel.
Strahlendblau grüßt schon der Himmel den Morgen, ich fühle mich hier so wohl und geborgen – ein silberhell schimmerndes Hoffnungsband umschmeichelt kaum merklich die Sonnenhand.
© H.N. (bearbeitet von whp – 19.1.2008)

Des Leseflusses, besser gesagt der Metrik wegen, habe ich mal den vagen Versuch unternommen, Deine Verse ein wenig umzustellen bzw. zu überarbeiten, ich hoffe, der Sinn dessen, was Du uns erzählen willst, ist dabei nicht verloren gegangen. - Verzeih meinen verwegenen Eingriff in Dein Werk.

Liebe Grüße Hinrich
©whp
| | |
|
Zauberfee
Beiträge: 524
Aktiver 
|
| 19.01.2008 15:00 |
|
|
|
|
|
|