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Hinrich
Beiträge: 591
Hausfreund/in

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| 27.01.2008 14:43 |
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Unbekannte Boten
Es rührt dich an und wird dein eigen. ein Bild wird Bild in dir. Und zwischen Firmament und Erdenrund bebt es – lebst es fortan – mit Dir wie roter Mohn ......
Es rührt dich an und will dir zeigen: des Lebens Vielfalt hier wird erst in deinem Innern reif und bunt, hebt sich und strebt hinan – von Dir – bei Zeiten schon.
Denn was so zart dich rührt, ja was zu höher’m Sein dich führt, sind stets die unbekannten Boten
Wie stiller, wilder Mohn – ganz kleine Dinge schon, sowohl die blassen wie die purpurroten.
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Und ewig heißt es: Sei und stirb und werde – im Spannungsfeld des Himmels und der Erde.
©whp
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Karsten
Beiträge: 161
Aktiver 
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| 27.01.2008 16:18 |
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Lieber Hinrich, zu jeder Deiner Zeilen habe ich eine Erinnerung und ein entsprechendes Gefühl in mir. Des Menschen Sinne, die dazu berufen sind Wunder wahrzunehmen, sind es, die geschärft sein müssen, um die Wunder dieser Welt zu erahnen. Nimm einen Bau der Roten Waldameisen....für viele ist es nichtssagend, doch wer seine Augen öffnet und das Treiben beobachtet, wird das Wunder erleben und dieses Wunder zu begreifen und zu verinnerlichen, das ist es, was ich unter Deinem "wird erst in deinem Innern reif und bunt, hebt sich und strebt hinan – von Dir –" verstehe. Die Wunder sind blass bis purpurrot, wer will, kann sie Alle erfahren.   
LG karsten
kb
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Karsten...ich hätte darauf wetten können, dass von dir ein Kommentar dieser Art erfolgt ;)
Hinrich: Deine Wortwahl treibt mich immer wieder zu Tränen - aber keine negativen! Sehr schön...für den einen beschreibst du etwas Greifbares und für den anderen vielleicht wieder ein bestimmtes Gefühl...darüber müsste man sich mal wieder unterhalten 
Deine Judith
There's something out there meant for me
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Karsten
Beiträge: 161
Aktiver 
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| 27.01.2008 21:10 |
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Hallo Judith  
kb
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Hinrich
Beiträge: 591
Hausfreund/in

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| 27.01.2008 21:59 |
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Lieber Karsten, genau so ist es, wie Du es mit wenigen Worten sagst:
„Des Menschen Sinne, die dazu berufen sind Wunder wahrzunehmen, sind es, die geschärft sein müssen, um die Wunder dieser Welt zu erahnen„
Die Zivilisation hat uns zu eigenwillig „denkenden“ Wesen „degradiert“ – unsere Sinne des Ertastens, des Erfühlens, überhaupt des Wahrnehmens unscheinbarer Dinge ins Unterbewusstsein verdrängt, teilweise sogar vollkommen verkümmern lassen.
Um so wichtiger ist es, die verbliebenen Fähigkeiten „zu schärfen“ wie Du es Ganz richtig empfiehlst. Wir haben in unsrer Sprache viele Begriffe, die diese Notwendigkeiten nur zu deutlich unterstreichen, wie z.B. „sei umsichtig, aufmerksam, mitfühlend, hellhörig, einfühlsam“ u.s.w..........
In Deinen Erzählungen, Deinen Fabeln zeigst Du uns, dass Du Deine Sinne für die kleinen Dinge des Lebens sehr wohl geschärft hast, und das macht Dich so sympathisch.
Hinrich

Liebe Judith, wir beide verstehen uns, befinden uns sozusagen auf einer Wellenlänge – ich freue mich über Deine Bemerkungen und stimme Dir zu:
„darüber müsste man sich mal wieder unterhalten“ –
Ja das werden wir tun, denn was Freudentränen bedeuten, Freudentränen, die im Innern fließen und vor allem wie Du empfindest, wie sehr Trauer und Freude Dich bewegen können, hast Du mir in vielerlei Hinsicht nahegebracht, Du Liebe.

Dein Hinrich

Was Deine Augen, Deine Ohren wahrnehmen, empfindet Deine Seele bereits bevor Du erwachst
©whp
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Lieber Hinrich, zarte Empfindungen, lassen die Seele schwingen und lassen Verborgenes sichtbar werden.
Liebe Grüsse Sonja
Mit unserem Dasein versuchen die Welt ein wenig besser zu machen
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Hinrich
Beiträge: 591
Hausfreund/in

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| 30.01.2008 22:12 |
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Liebe Sonja,
ich freue mich über Deine Worte und danke Dir vor allem, dass Du dieses Gedicht, das ich bereits 1984 geschrieben hatte, zur Perle der Woche vorgeschlagen hast - danke.
Liebe Grüße Hinrich
©whp
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