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Dieses Thema hat 3 Antworten
und wurde 704 mal aufgerufen
 Karl-Heinz Fricke
karl-heinz fricke Offline

Hausfreund/in



Beiträge: 655

02.10.2006 03:27
Die Stubenfliege von Eugen Roth Zitat · antworten

Eine Fliege störte uns den ganzen Tag. Alle Versuche sie zu vertreiben scheiterten. Da kam mir Eugen Roths Gedicht in den Sinn:

Ein Mensch, von einem wilden Brummer
gekitzelt aus dem Mittagsschlummer
kriegt auf das Mistvieh eine Wut-
doch er bedenkt- der Mensch ist gut !-
Dass dieses Tier an sich nicht schuldig:
Und darum fängt er es geduldig,
wie frech's auch zwischen seiner Nase
hintaumelt und dem Fensterglase.
Den unerwünschten Zimmergast
lässt er ins Freie, zärtlich fast
und ist von Herzen überzeugt,
dass Gott, der doch die Welt beäugt,
für gute Tat ihm dankbar sei.-
Doch sieh ! Ein Vogel schwirrt vorbei
und hascht ganz selbstverständlich roh,
den Brummer, der so lebensfroh.
Der Mensch erkennt, dass gute Taten
durch Gottes Ratschluss oft mißraten.
******

Martina Offline


Kenner


Beiträge: 220

02.10.2006 23:24
#2 RE: Die Stubenfliege von Eugen Roth Zitat · antworten

Hallo Karl-Heinz,
es ist halt der Kreislauf des Lebens und der Natur.
Herzliche Grüße an Dich
Martina

karl-heinz fricke Offline

Hausfreund/in



Beiträge: 655

03.10.2006 00:17
#3 RE: Die Stubenfliege von Eugen Roth Zitat · antworten

Liebe Martina,

Ich lese jeden Tag in meiner reichhaltigen Sammlung alter Gedichte. Die alten Dichter erzählen mir immer wieder, wie gut sie es verstanden haben das Wort zu einer Kostbarbarkeit zu machen.

Bernd ( Gast )
Beiträge:

03.10.2006 19:44
#4 RE: Die Stubenfliege von Eugen Roth Zitat · antworten

Lieber Karl-Heinz,
was kann man gegen Naturgesetze schon machen.
Wir müssen es akzeptieren.




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