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Passend dazu habe ich gerade von Matt Ruff "Bad Monkeys" fertig gelesen. Ich glaube, jetzt brauche ich ganz dringend einen echten Strand und ein wenig Sonne.
Heftig, Anna, heftig. Dein Stil ist kurz, prägnant, lyrisch genaue Hammerschläge im Takt auf die Birne, bis die brummt. Da will ich nicht von "gefallen" reden, denn gefällig schreibst Du ja gerade nicht, wenn auch wieder so zahm, dass man es gut lesen kann und es einem gerade genug unter die Haut kriecht, um dort seinen Grusel zu entfalten.
Wir dürfen denken, was wir wollen. Die Gedanken sind frei. Das Grundgesetzt garantiert sogar unsere Meinungsfreiheit. Sind unsere Worte denn auch frei? Dann darf ich auch das:
Bitterer Ernst
Zu Plön fünf Brüder starben, im kalten Kutterland. Wer schnitt die jungen Garben? Es war der Mutter Hand.
Lakonisch. Jetzt habe ich es, Du schreibst lakonisch, verbrähmst nichts. Nein, es "gefällt" mir nicht. Aber es ist gut. Ich lese es nicht "mit Vergnügen", aber aufmerksam, nachspürend, grübelnd und interessiert.
Eines Tages, wenn ich soweit bin, schreibe ich vielleicht einmal ein Gedicht. Der Zorn, der Ärger, die Freiheit, Tod, Liebe, Schuld und Sühne, die Du hier skizzierst, sind gute Lehrmeister und ich bin dankbar für Deine Worte.
Danke
  
der Undichter
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