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Plagiat-Ouvertüre
Liebesfäden Kinder-Lachen spricht und schleicht und will verlieren...weiter geht es ohne Mut:
„Laufen, Rasen, Fliegen, Schrein Lieder trällern, Sonnenschein!“
Immer wenn ich sitze hier ein Streben nach Vollendung führ’ dann überkommt mich diese Qual hab ich es doch nicht selbst getan.
Wenn es aber geschafft das Plagiat geschickt verpackt dann bleibe bitte unbemerkt und lebe weiter Ruhmverkehrt.
Da gibt es eine Farce die ich ein Leben lang vergaß...
Was ich hier mein ist das Prinzip: Es lebt und frisst sich selbst der Dieb.
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Aykan
Beiträge: 962
Hausfreund/in

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| 22.02.2008 00:04 |
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Monimohn
Beiträge: 622
Hausfreund/in

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| 22.02.2008 10:40 |
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wohl wahr!....es kann nicht ein gutes gefühl sein, zu wissen....es ist auf eine weise abkopiert..
selbst lobhymnen können gesungen werden...bleibt der bittere geschmack...
willkommen nochmals, liebe anna...
monimohn
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ich dachte (oder wurde inspiriert) von einem freischaffenden, regionalen künstler, der in seiner lyrik immer wie paul celan wirken wollte und seine bildern immer wie van gogh anfertigte. alle unerfahrenen stilisierten ihm zu einem SUPER-künstler, alle "altenhasen" verachteten ihn....
ich bin selbst immer gewillt, etwas neues zu schaffen (auch wenn sich mein rhythmus manchmal nach wilhelm busch anhört...belastend und hemmend beim schreiben....umso befreiender, etwas neues zu schaffen ...
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Arne
Beiträge: 618
Hausfreund/in

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| 22.02.2008 13:31 |
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Liebe Anna,
beeindruckend trumpfst Du hier auf und schreibst Deine ganz ureigene Lyrik zu unserem Pläsir. Ist es nicht unsere ureigene Angst, etwas zu kopieren, etwas bereits Gewesenes nur noch mal in eigene, womöglich schlechtere Worte zu fassen? Eine andere Auffassung besagt, es gebe nichts Neues unter der Sonne. Jedes Wort, dessen Du Dich bedienst, ist doch bereits benutzt und verwendet worden. Doch von Dir geschrieben, von Dir neu gesetzt, klingen die Worte, als spräche der Schöpfer sie über den Wassern, neu und unverbraucht.
Ich finde kein Falsch daran, sich mit anderen Stilen auseinanderzusetzten und diese zunächst perfekt imitieren und kopieren zu lernen, um irgendwann seinen ganz eigenen Weg zu finden. Picasso mag ich mehr, seitdem ich weiß, wie perfekt er rein handwerklich die Meister seiner Epoche nachmalen konnte. Ein guter Jazzmusiker lernt oft zunächst einen Stil zu kopieren, bevor er seinen eigenen entwickelt.
Blöd ist nur, wie in dem Beispiel von dem "Künstler", der Dich inspirierte, wenn sich jemand geriert wie der Meister, den er nur kopiert. Äffchen und Papageien schauen wir alle gerne zu, aber niemand will von ihnen lernen.
Du aber bist eine Poetin, Künstlerin und schreibst Lyrik, die ich gerne lese. Lerne und lehre in unserer Mitte, auf das wir aneinander wachsen zum Künstlerhimmel 
   Arne, der Undichter
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lieber arne,
danke für den umfassenden kommentar. ich gebe dir völlig recht!
man mag so gut von natur aus zeichnen können, wenn einem aber keiner sagt, dass alles aus geometrischen figuren besteht, wird er (oder sie) sich schwer tun, dreidimensional zu zeichnen
alles war schon da, ob publiziert, oder in der schublade versteckt, dass denke ich auch. m.E.n. ist es oft die authentizität, und die absicht, der willen dahinter, der die werke lebendig machen oder sie tot lässt. aber auch das ist natürlich schwierig, sind doch alle leser/innen unterschiedlich. irgendwie hängt es m.E.n. viel am schöpfungsprozess selbst...
nicht was der masse gefällt muss gut sein, wenn es dennoch "echt ist"
die werke des künstlers aus meinem beispiel blieben tot und äußerlich ausgereizt. er weiß mit der manipulation zu spielen ("ich kann was, was du nicht kannst, weil ich mehr darüber weißt, als du). das beeindruckt den einen und schockiert denjenigen, der es sieht.
.......ein schwieriges ding...
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