Es war einst doch die arme Esche nicht mehr ganz so eine fesche. Ihre Rinde war schon rissig, die Blätter Raupenlöcherbissig und selbst die Pappel nebenan sie nicht so recht betören kann.
„Ach“ sprach die Esche ganz in Trauer „stünd ich nur nicht an der Mauer! So könnt ich mich recht weit entfalten und mit der Eiche Zweigchen halten!“
Doch steht sie da nur neben Eiben und tut sich dort die Zeit vertreiben. Doch findet sie das nicht sehr sphärisch: Ist sie doch sehr hoch allgärisch *gg*
Sandra, Du und Humor und Gedichte - eine Melange wie Currygewürz, unentbehrlich, aber man sollte es nicht auf nüchternem Magen genießen.
Ich hab mich weggeworfen vor Lachen beim ersten Lesen und hatte den fertigen Kommentar vor dem geistigen Auge stehen. Da ist er wohl auch geblieben, obwohl ich hätte schwören können, ich hätte ihn hier eingetippt.
Oops. My bad. Nächstes Mal lache ich weniger und kommentiere mehr, Du lyrische Leichtfeder mit dem poetischen Biss. Toll geschrieben!