|
|
Wicht
Beiträge: 1.533
Treue Seele

|
| 01.03.2008 21:59 |
|
|
|
|
Karsten
Beiträge: 161
Aktiver 
|
| 02.03.2008 14:51 |
|
|
|
Hallo Ihr Lieben, mein Vorschlag:
im lautlos beben
und wenn du gehst so leise scheints erzittert gras
es blickt dir nach im schritt für schritt
vielleicht... wendest du den blick?
hoffen auf umarmen der eine kuss dem zarten wunsche
*bleiben*?
von Monimohn
LG Karsten
kb
| | |
|
Anette
Beiträge: 2.099
Treue Seele

|
| 03.03.2008 09:15 |
|
|
|
Von Arne
Das Lied der Lärche
Im Traum sah einst ich eine Fichte, die, mit Schwung die Flügel schlagend, die Lebenslast geduldig tragend, mit vergnüglichem Gesichte dem Wald zum Abschied winkte, flog, in Kreisen neue Bahnen zog.
Im Traum lauscht' ich dem Lied der Lärche. Es wurzelte in Sehnsucht tief. Wie es wohl wäre, wenn sie lief, heraus aus engem Baumgepferche ins Weit der saftig grünen Wiesen, fernab vom Schatten alter Riesen.
Im Traum, da können Silberpappeln springen und Weiden lauschig sanfte Weisen singen. Die Eichen schunkeln vertraut im Dunkeln. Doch atmen muß ein jeder Baum und leben auch, nicht nur im Traum.
http://www.anette-esposito.org
| | |
|
winni
Beiträge: 1.445
Treue Seele

|
| 03.03.2008 09:48 |
|
|
|
Von Zauberfee.
DER FRÜHLINGSGRUß
WENN Vögel morgens zwitschern, die Knospen emsig schwellen. WENN Weiden neu erblühen und Blumenknollen quellen.
WENN Frühlingsdüfte lauern und Bienen Tänzchen wagen. WENN erste gelbe Primeln gleich wecken Wohlbehagen.
DANN erklingt in vielen Herzen eine zarte Frühlingsweise und die Freude wiegt die Seelen auf der schönen Himmelsreise.
H.N./ Zauberfee
Hat mir sehr gut gefallen, weil es unaufdringlich in zarten 'Sprachwindungen' den Frühling bemerkt! winni
| | |
|
Blondy
Beiträge: 201
Kenner

|
| 03.03.2008 10:23 |
|
|
HALLO Mein Vorschlag ist dieses bezaubernde Werk von Hinrich:
Sonnenaufgang
Noch schlafen die Blumen und träumen so friedlich zu nächtlicher Stund‘ – es flüstert der Wind in den Bäumen, als hätte er nichts zu versäumen – kaum regt sich ’s am heimischen Grund.
Noch stehen am Himmel die Sterne in zärtlich flimmernder Pracht; doch dämmert es schon in der Ferne – es schwindet der Mond als Laterne aus dieser wohl endenden Nacht.
Noch liegen die Nebel wie Schleier auf Feldern, Wiesen und Wald; doch nehmen schon über dem Weiher – dort drüben, beim Hofe des Meier – die zartesten Dünste Gestalt.
Noch locken mit zaghaftem Sange die Amseln den Morgen hervor; doch recken die Blumen schon bange die Köpfchen hoch und nicht lange, da steiget ein Leuchten Empor ......
Da hüllt sich der Himmel in zarten, lieblich rot schimmerndem Hauch; viel Tausende Wesen erwarten die strahlende Sonne im Garten – bald Schatten – hinter dem Strauch.
©whp
lich Helga
| | |
|
Aykan
Beiträge: 962
Hausfreund/in

|
| 03.03.2008 15:49 |
|
|
|
Mein Vorschlag wäre von der lieben Monimohn
Gabriel

Ich schmiege lächelnd mich an deine Schulter und lass die Winde stürmisch weh'n um mich. Halt fest an dir und deiner schützend Seele, weiss dich um mich, ich wünscht es ewiglich.
Die Tropfen meiner Adern rufen sehnend, nach deinem liebend süßen herben Duft. Erkennen dich als ihren rechten Führer, wenn irr sie laufen wirr in ihrer Gruft.
Das Licht, mir schien es wich so ungeheuer und wartet auf den rechten warmen Tag; doch gabst du Kerze mir und leuchtend Feuer, dass es mir allein nicht bange ward.
Du schriebst dich tief in meine volle Seele. Ich wünsch nicht mehr, als ich erwählte!
copyright Monika Wilhelm Bildquelle: pixelio.de
| | |
|
|
|
|
|
Ich möchte das Gedicht von Frank wählen
Schwer zu sehen…..
Schwer zu sehen , die Tränen ,die ich gerade weinte obwohl die Sonne gerade scheinte verloren liegen sie da im Gras
Völlig unbemerkt sind sie darin , unsichtbar verschwunden haben ihren unaufhaltbaren Weg gefunden denn dort tut es keinem weh
Das Wehschreien , das sie begleitet ,direkt aus dem Herz , verdeckt nicht den Schmerz ungehört ,empört und allein
Schwer zu sehen .zu verstehen ,Liebe zollt ihren Tribut in der hitzigen Glut eines Herzen ,das lebt
© by Frank Laser
Mit unserem Dasein versuchen die Welt ein wenig besser zu machen
| | |
|
Monimohn
Beiträge: 622
Hausfreund/in

|
| 03.03.2008 23:47 |
|
|
Glück am Meer Hartmut Pollack
Dein Mund singt Worte, die ich liebe im Glück versunken rauscht das Meer verträumt erhoff ich, dass es bliebe so grenzenlos, so weit, so leer
Ich träum davon, mit dir zu leben möcht gern mit dir was Tolles tun könnt mich in deine Hände geben mit dir zusammen möcht ich ruhn
Die Haut singt Lieder, die ich liebe stellt Grübchen als Gebirge her wenn ich es gleich mit dir hier triebe von Liebe trunken, rauscht das Meer
©Hartmut 02 / 08
ich finde dieses werk hat viel an zartheit und sehnsucht...und vor meinen augen ergeben sich bilder der liebe
danke hartmut für dieses werk!
| | |
|
Arne
Beiträge: 618
Hausfreund/in

|
| 04.03.2008 06:56 |
|
|
Mich haben diesen Monat viele Gedichte berührt und auf lyrische Reisen durch ganz eigene Gefühlswelten mitgenommen. Besonders berührt hat mich dieses Gedicht, von Heggse:
Ich kenne dich!
Große schwere Wolken hängen tief in deines Herzens Brust. Töne schief, in falschen Längen, lassen klingen deinen Frust
„Ich kann doch auf ihn verzichten“ hör ich dich noch schimpfen laut, „Warte sicher, ganz mitnichten, dass er mir ein Luftschloss baut!“
Seufze leise, denn ich kenne dich nun wirklich sehr genau! Bist zwar öfters wie ne Henne, aber eben auch 'ne Frau!
Und ich nehme dich dann schnelle und ganz fest in meinen Arm. Denn das hilft auf alle Fälle und macht dir dein Herz auch warm.
Denn von allem Kummer, Sorgen die das Leben bisher schrieb, bleibt nur eines bis ins Morgen: „Ich hab dich unendlich lieb!“
| | |
|
Hifify
Beiträge: 1.577
Treue Seele

|
| 04.03.2008 12:27 |
|
|
|
Ich habe dieses Gedicht von Helga gewählt- es ist einfach zu schön!
AN DEINER HAUT
Dein Pantherblick hat tief die Scholle des Eises in mir abgetaut. Dein Atem auf mir schmeichelt Wolle, entblättert mich mit heißem Laut.
Wo Mund und Hände fordernd walten, peitscht Amors Flügel Sinfonien. Lässt meinen Blütenkelch entfalten, zum Einzug Deiner Phantasien.
Laut fällt der letzte Stein der Grenze, die schwarz und hoch mein Tag sonst baut. Mein Pulsschlag kreiselt Tangotänze zum kleinen Tod an Deiner Haut.
© Helga Kurowski
- Für den Optimisten ist das Leben kein Problem, sondern bereits die Lösung. -
( Marcel Pagnol)
| | |
|
Shania
Beiträge: 167
Aktiver 
|
| 08.03.2008 18:15 |
|
|
|
Ich habe von Heidemarie eines.
Ein neuer TAG
ist nun erwacht welch Mühe uns erwart ob Sonnenschein oder auch der Regen es liegt in mir das Leid , der Segen darum gib auf die Gedanken acht sie leiten dich und schicken Kraft doch lenkst du sie auf krumme Pfade sie schnell das Sagen haben zerren hin und zerren her bedrücken auch die Herzen schwer doch legst du sie in Engels Hände im hellen Licht sie diese wenden dann sieht es gleich viel besser aus der Tag kann kommen, mach was draus! ®Heidemarie
| | |
|
Wicht
Beiträge: 1.533
Treue Seele

|
| 09.03.2008 20:12 |
|
|
|
|
|
|