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Dieses Thema hat 2 Antworten
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 Gedicht des Monats Sortierung: Alte Beiträge zuerst  
Biggi
Beiträge: 2.522 Administratorin



02.03.2008 13:16
Gedichte des Monats - 2008 Thread geschlossen

Gedicht(e) des Monats Januar


ICH DENKE NUR AN DICH

Ich schaue traumverloren
und denke nur an Dich.
Der Mond, aus Himmels Toren,
bescheint die Welt und mich.

Sein Strahl im Silberkleide
umrahmt von schwarzem Samt,
gleicht Deinem Blick aus Seide,
der aus zwei Tiefen flammt.

Dein Wort grub Atmosphäre
der Werte in mein Sein,
erlöste es von Schwere,
trug bunte Vielfalt ein.

Berührung Deiner Hände
gab meinem Traum Gewicht,
entfachte in mir Brände
zu schönstem Zauberlicht.

Wie muss mein Herz Dich lieben,
dass es Dich so verehrt?
Längst muss es Trauer schieben,
weil es Dich hier entbehrt.

Den Sternen will ich sagen
bevor die Zeit mich frisst,
dass Du bei Nacht und Tagen
Gedankenkönig bist.

Der Mond bescheint vom Himmel
mein kalt und heißes Ich.
Es gibt kein Erdgewimmel,
ich denke nur an Dich!!

© Helga Kurowski


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Zärtlichkeit

Er streichelt ihre Innenschenkel,
sein Blick ruht sanft auf ihrem Schoß.
Sie hat den Körper einer Göttin,
der Anblick macht ihn willenlos.

Ihr Busen glänzt im Schein des Mondes,
bewegt sich rhythmisch weich im Takt.
Er sieht sie an und denkt ganz zärtlich:
Wie schön sie ist, so völlig nackt.

In ihren Augen steht geschrieben:
Nimm mich erneut in dieser Nacht.
Ein Seufzer dringt aus seinem Munde,
allein der Mond hält Liebeswacht.

Millionen Tröpfchen weichen langsam
aus heißen Poren-perlengleich.
Ein Knistern füllt den Raum der Liebe,
die Körper sind entspannt und weich.

Noch lange liegen sie ganz schweigsam,
ein frischer Windzug dringt herein.
Die Sonne wirft schon erste Strahlen-
ermattet schlafen Beide ein.

© Lizzy Tewordt



&


Biggi
Beiträge: 2.522 Administratorin



16.03.2008 23:23
RE: Gedichte des Monats - 2008 Thread geschlossen



Gedicht des Monats - Februar



Mißbraucht

Wie sie es sagt, gleicht es dem Wasser,
das über weiße Steine rinnt -
allmählich wird es immer blasser,
ein Rinnsal, das im Sand versinkt.

Das Stolpern über weiße Steine
ist Albtraum für ein zartes Kind,
in dem die Wasserlilien weinen,
die längst im Bach gestorben sind.

Ich seh' die Lefzen der Hyänen,
sie dreh'n die Nasen in den Wind,
sie suchen keine Trauertränen,
nur frisches Fleisch, fein abgestimmt!

© Winni



&


Biggi
Beiträge: 2.522 Administratorin



16.04.2008 23:16
RE: Gedichte des Monats - 2008 Thread geschlossen



Gedicht des Monats - März



KURZES VERGESSEN......

Nun holt die Nacht
mit ihrer Stille
zwar schwer doch sacht
die Rosa Brille
und setzt sie mir zum träumen auf.

Vergessen wird
des Tages Kummer,
von dannen schwirrt
die Last im Schlummer,
wenn ich durch Sternenwelten lauf.

Vertrieben nun
entfliehen Schatten,
das hektisch Tun,
das Haben, Hatten,
das Fressen im Gedankenmeer.

Erholung pur..
Ein bunt Genesen.
Bis laut die Uhr,
was Schwarz gewesen
als Tag mir weckt, so leicht ins Schwer.

© Helga Kurowski



&


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