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Wicht
Beiträge: 1.533
Treue Seele

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| 09.03.2008 19:59 |
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| Wahl zum Gedicht des Monats Februar |
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Hallo liebe Poetenfreunde
Nun beginnt sie : Die Wahl zum Gedicht des Monats Februar
Auch diesmal war die Auswahl wieder sehr schwer.....
das ihr mitgeholfen habt
Nun wünschen wir Euch viel Spass und Freude bei der Wahl
Am 16.03.08 werden wir dann den endgültigen Sieger/in (den Sieger seid ihr ja alle) bekanntgeben können 
LG

Und nun folgen die Gedichte unserer Teinehmer:
1.Ausgebucht -von Winni Gehe nach Delphi, suche dein Glück, frag das Orakel nach dem Sinn - wenn es dir sagt, bewahr dein Glück, dann nimm es ohne Fragen hin !
Versuche nicht es zu ergründen sonst bleibt es immer so - bedenke deine Jugendsünden, verbrenne sie wie Stroh !
Schrei es hinaus und frag\' die Winde sie wissen was du such\'st - die Antwort auf die Lebensfragen ist meistens ausgebucht !
2.An deiner Haut -von Helga
Dein Pantherblick hat tief die Scholle des Eises in mir abgetaut. Dein Atem auf mir schmeichelt Wolle, entblättert mich mit heißem Laut.
Wo Mund und Hände fordernd walten, peitscht Amors Flügel Sinfonien. Lässt meinen Blütenkelch entfalten, zum Einzug Deiner Phantasien.
Laut fällt der letzte Stein der Grenze, die schwarz und hoch mein Tag sonst baut. Mein Pulsschlag kreiselt Tangotänze zum kleinen Tod an Deiner Haut.
3.Ruhebrunnen -von Lizzy
Ich wünsch mir einen Ruhebrunnen, an dem es still und leise ist, wo man die Sorgen und die Nöte des Alltags einfach so vergisst.
In den ich mich dann fallen lasse gleich einer Feder, watteweich. Den Kopf befreit, an nichts mehr denken in meinem kleinen Brunnenreich.
Die Seele einfach baumeln lassen die Unbeschwertheit inhaliern- mit allen Sinnen nur genießen und neue Kräfte aktiviern.
In Tagesträumen mich verlieren- ringsum ein Seifenblasen-Meer in schönsten Regenbogenfarben, das reicht mir; brauch ich denn noch mehr?
Mit meinen Händen Wasser schöpfen, das frische Nass in mein Gesicht. Den Wind auf nackter Haut erleben, der Stille lauschen - niemand spricht.
Hier kann ich die Reserven tanken, die ich zum Weiterleben brauch. Mein Körper wird es mir wohl danken und meine Seele sicher auch.
4.Dann kamst du -von Eleonore
Dunkelheit hieß meine Welt, zu Einsamkeit und Sehnsucht bekannten sich die Jahre, Verzweiflung schrieben sich die Tage, und den Stunden stand Enttäuschung ins Gesicht geschrieben, es blieb geträumtes Leben in der Nacht, als Funken, der sich Hoffnung schrieb.
Dieser kleine Funken Hoffnung, nährte sich aus der fast leeren Seele, nachdem das Herz verschlossen, zu keinem Tropfen Liebe mehr bereit, der Hoffnung entsagte – und hieße er nicht Hoffnung, dann wäre dieser kleine Funken, an Lieblosigkeit erstickt.
In tiefster Dunkelheit kamst du - und nahmst mich bei der Hand, du hast das Fünkchen Hoffnung, genährt mit deiner Liebe, mein Herz hast du befreit – und meine Seele erfüllt, mit tiefer Liebe von dir, die mich trägt durch alle Tage.
5.Mißbraucht -von Winni
Wie sie es sagt, gleicht es dem Wasser, das über weiße Steine rinnt - allmählich wird es immer blasser, ein Rinnsal, das im Sand versinkt.
Das Stolpern über weiße Steine ist Albtraum für ein zartes Kind, in dem die Wasserlilien weinen, die längst im Bach gestorben sind.
Ich seh\' die Lefzen der Hyänen, sie dreh\'n die Nasen in den Wind, sie suchen keine Trauertränen, nur frisches Fleisch, fein abgestimmt!
6.Im Lautlos beben -von Monimohn
und wenn du gehst so leise scheints erzittert gras
es blickt dir nach im schritt für schritt
vielleicht... wendest du den blick?
hoffen auf umarmen der eine kuss dem zarten wunsche
*bleiben*?
7.Das Lied der Lärche -von Arne
Das Lied der Lärche
Im Traum sah einst ich eine Fichte, die, mit Schwung die Flügel schlagend, die Lebenslast geduldig tragend, mit vergnüglichem Gesichte dem Wald zum Abschied winkte, flog, in Kreisen neue Bahnen zog.
Im Traum lauscht\' ich dem Lied der Lärche. Es wurzelte in Sehnsucht tief. Wie es wohl wäre, wenn sie lief, heraus aus engem Baumgepferche ins Weit der saftig grünen Wiesen, fernab vom Schatten alter Riesen.
Im Traum, da können Silberpappeln springen und Weiden lauschig sanfte Weisen singen. Die Eichen schunkeln vertraut im Dunkeln. Doch atmen muß ein jeder Baum und leben auch, nicht nur im Traum.
Ausser Betrieb
8.Der Frühlingsgruß -von Zauberfee
WENN Vögel morgens zwitschern, die Knospen emsig schwellen. WENN Weiden neu erblühen und Blumenknollen quellen.
WENN Frühlingsdüfte lauern und Bienen Tänzchen wagen. WENN erste gelbe Primeln gleich wecken Wohlbehagen.
DANN erklingt in vielen Herzen eine zarte Frühlingsweise und die Freude wiegt die Seelen auf der schönen Himmelsreise.
9.Sonnenaufgang -von Hinrich
Noch schlafen die Blumen und träumen so friedlich zu nächtlicher Stund‘ – es flüstert der Wind in den Bäumen, als hätte er nichts zu versäumen – kaum regt sich ’s am heimischen Grund.
Noch stehen am Himmel die Sterne in zärtlich flimmernder Pracht; doch dämmert es schon in der Ferne – es schwindet der Mond als Laterne aus dieser wohl endenden Nacht.
Noch liegen die Nebel wie Schleier auf Feldern, Wiesen und Wald; doch nehmen schon über dem Weiher – dort drüben, beim Hofe des Meier – die zartesten Dünste Gestalt.
Noch locken mit zaghaftem Sange die Amseln den Morgen hervor; doch recken die Blumen schon bange die Köpfchen hoch und nicht lange, da steiget ein Leuchten Empor ......
Da hüllt sich der Himmel in zarten, lieblich rot schimmerndem Hauch; viel Tausende Wesen erwarten die strahlende Sonne im Garten – bald Schatten – hinter dem Strauch.
10.Gabiel -von Monimohn
Ich schmiege lächelnd mich an deine Schulter und lass die Winde stürmisch weh\'n um mich. Halt fest an dir und deiner schützend Seele, weiss dich um mich, ich wünscht es ewiglich.
Die Tropfen meiner Adern rufen sehnend, nach deinem liebend süßen herben Duft. Erkennen dich als ihren rechten Führer, wenn irr sie laufen wirr in ihrer Gruft.
Das Licht, mir schien es wich so ungeheuer und wartet auf den rechten warmen Tag; doch gabst du Kerze mir und leuchtend Feuer, dass es mir allein nicht bange ward.
Du schriebst dich tief in meine volle Seele. Ich wünsch nicht mehr, als ich erwählte!
11.Schwer zu sehen...-von Frank
Schwer zu sehen , die Tränen ,die ich gerade weinte obwohl die Sonne gerade scheinte verloren liegen sie da im Gras
Völlig unbemerkt sind sie darin , unsichtbar verschwunden haben ihren unaufhaltbaren Weg gefunden denn dort tut es keinem weh
Das Wehschreien , das sie begleitet ,direkt aus dem Herz , verdeckt nicht den Schmerz ungehört ,empört und allein
Schwer zu sehen .zu verstehen ,Liebe zollt ihren Tribut in der hitzigen Glut eines Herzen ,das lebt
12.Glück am Meer -von Hartmut
Dein Mund singt Worte, die ich liebe im Glück versunken rauscht das Meer verträumt erhoff ich, dass es bliebe so grenzenlos, so weit, so leer
Ich träum davon, mit dir zu leben möcht gern mit dir was Tolles tun könnt mich in deine Hände geben mit dir zusammen möcht ich ruhn
Die Haut singt Lieder, die ich liebe stellt Grübchen als Gebirge her wenn ich es gleich mit dir hier triebe von Liebe trunken, rauscht das Meer
13.Ich kenne Dich -von Sandra
Große schwere Wolken hängen tief in deines Herzens Brust. Töne schief, in falschen Längen, lassen klingen deinen Frust
„Ich kann doch auf ihn verzichten“ hör ich dich noch schimpfen laut, „Warte sicher, ganz mitnichten, dass er mir ein Luftschloss baut!“
Seufze leise, denn ich kenne dich nun wirklich sehr genau! Bist zwar öfters wie ne Henne, aber eben auch \'ne Frau!
Und ich nehme dich dann schnelle und ganz fest in meinen Arm. Denn das hilft auf alle Fälle und macht dir dein Herz auch warm.
Denn von allem Kummer, Sorgen die das Leben bisher schrieb, bleibt nur eines bis ins Morgen: „Ich hab dich unendlich lieb!“
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