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silent
Beiträge: 351
Profi

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| 02.04.2008 17:22 |
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Deine Hand
(Samstagabend)
Dunkelheit legt sich hernieder, hüllt die Erde, es wird Nacht Von draußen heller Lampenschimmer dringt herein, bin aufgewacht
Nahe bei mir geht Dein Atem sanft wie ruhige Meeresbrandung Engelsgleich wirkt Dein Gesicht Lächelt den Glanz von Liebesahnung
Spüre Deine Hand auf meiner Kann’s kaum glauben – ist es wahr, dass Du im Schlaf danach gegriffen? Find es einfach wunderbar
Kleines Zeichen wird ganz groß Gefühle – jenseits barer Lust – rauschen mild durch alle Adern Nehmen Platz in meiner Brust
Von Draußen her der Lampe Licht leis zu mir durchs Fenster spricht: „Geduld mein Freund, sei unverzagt Warte bis einst kommt der Tag…“
31.03.08
silent
Wirklich reich ist wer mehr Träume in seiner Seele hat als die Realität zerstören kann
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Deine Ursprungsversion gefiel mir besser, sie strahlte - mehr Hoffnung und Zuversicht:
1. Strophe 1. Vers: Dunkelheit legt sich hernieder, 5. Strophe 5. Vers: warte bis einst kommt der Tag.
Dann für Strophen 2 und 4 folgende Änderungsvorschläge:
Nahe bei dir: hör’ Dein Atem wie sanfte Meeresbrandung Engelsgleich lächelt Dein Gesicht den Glanz von Liebeswandlung
Kleines Zeichen wird ganz groß Gefühle – jenseits barer Lust – rauschen mild durch alle Adern Nehmen Platz in meiner Brust
So wäre das Versmaß harmonisch (8-7-8-7) und fast perfekt (4.Strophe, 2. Vers)
Danke mein ! und einen lieben Gruß zu dir!
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silent
Beiträge: 351
Profi

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| 02.04.2008 20:15 |
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Danke Dir dafür, liebe Taube 
Auch das "rauschen mild durch alle Adern" klingt wirklich wärmer. Nur komme ich (wenn ich selber laut lese) mit meinem (unregelmäßigen) Versmaß in Strophe 2 besser zurecht. Vielleicht hören wir dazu ja noch eine dritte Meinung.
Lieber Gruß geht auf sflügeln zurück!
Wirklich reich ist wer mehr Träume in seiner Seele hat als die Realität zerstören kann
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Mirko
Beiträge: 536
Hausfreund/in

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| 02.04.2008 20:22 |
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Find ich sehr romatisch, einfühlsam und nachvollziehbar geschrieben; eine Liebe, die nicht eilt, sondern wartet auf den Tag der Erfüllung. Ich nehme mal an, dass es typisch Mann ist, dass er drängt und sich schwer damit tut, abwartend zu sein, bis die Liebe es zulässt. Die Triebe, denen man nachgeben möchte, weil man Zärtlichkeit oft falsch deutet und sie gleich als Einladung vesteht, aufs Ganze zu gehen, obgleich sie das Gegenteil möchte, nämlich die Zärtlichkeit selbst.
Kleines Zeichen wird ganz groß Gefühle – jenseits barer Lust –
„Geduld mein Freund, sei unverzagt Warte bis einst kommt der Tag…“
Hat mir echt gut gefallen. Danke!

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Sorry... wegen des harmonischen Versmaßes ... sah es erst jetzt wieder, als ich das WordDokument schließen wollte: hatte für mich (!) auch noch eine Änderung der ersten Strophe vorgenommen... vielleicht sagt sie dir ja zu:
Dunkelheit legt sich hernieder, hüllt die Erde, es wird Nacht Draußen hell der Lampenschimmer dringt herein, bin aufgewacht
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silent
Beiträge: 351
Profi

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| 05.04.2008 14:20 |
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Danke Mirko, für Deinen Kommentar,
ich freue mich immer, wenn meine Zeilen "ankommen", d. h. verstanden werden. Ist bei mir auch selten schwierig, weil ich - so glaube ich zumindest - mit meinen Versen eigentlich immer Geschichten erzähle und dafür relativ verständliche Bilder und Szenen projiziere. Und so hast Du mit Deiner Interpretation des erzählten ziemlich den Nagel auf den Kopf getroffen.
Danke Dir dafür!
Herzlichst silent
Und Dir, liebe Taube, danke ich ganz besonders,
für Deine konstruktive Unterstützung. Insbesondere dafür, dass Du mich zur Ursprungsversion zurück geführt hast. Nur Strophe 1 will ich mit der Silbe zuviel in der 3. Zeile so stehen lassen. Hatte damit schon selber gehadert. Schrieb deshalb zuerst "Von draußen heller Lampenschein" hätte sich meiner Meinung nach aber irgendwie mit "dringt herein, bin aufgewacht" gebissen. Deshalb nahm ich dann die "Schimmer"- Variante und will es auch so stehen lassen, weil es für mich eher meinem Bild von-, bzw. meinem Empfinden bei der Situation entspricht.
Lieben Dank und einen sgruß zu Dir
Herzlichst silent
Wirklich reich ist wer mehr Träume in seiner Seele hat als die Realität zerstören kann
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Lieber Silent, ein sehr schönes romantisches Gedicht in dem die zärtliche Verbundenheit, die aus dem liebenden Herzen kommt, zu spüren ist. Liebe Grüsse Sonja
Mit unserem Dasein versuchen die Welt ein wenig besser zu machen
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Anette
Beiträge: 2.099
Treue Seele

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| 15.04.2008 13:03 |
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Aykan
Beiträge: 962
Hausfreund/in

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| 15.04.2008 16:40 |
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habe es sehr gerne Gelesen habe danach meine Augen zugemacht und Fühlte wie schön doch alles im leben sein kann wenn man seine liebe gefunden hat im leben und sich in die Augen schaut und man Fühlt das man geliebt wird wie wunderschön das ist Zeit ist Egal, man lässt die Liebe einfach leben.
lieber Silent du hast einfach ein Herz zum schreiben,,,,wunderbar....
Lg.Aykan.K
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Hallo silent,
welch wunderschönes, romantisches Gedicht, richtig zauberhaft und genau diese Art und Weise der Dichtung liebe ich ganz besonders.
Heidemarie
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silent
Beiträge: 351
Profi

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| 16.04.2008 09:32 |
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Herzlichen Dank Ihr Lieben Sonja, Anette, Aykan und Heidemarie,
es freut mich ungemein, dass Euch gefällt, wie ich eine real erlebte Situation mit Worten nachempfinde. Danke für Eure Kommentare!
Herzlichst silent
Wirklich reich ist wer mehr Träume in seiner Seele hat als die Realität zerstören kann
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