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sie zerstört sich jeden Tag wieder wie ein unheilbares Fieber giert sie nach allem was sie tötet was ihr die Lüge glaubhaft macht ihr eine Brücke zum Jenseits schafft so sehr hat sie es nötig
ich sehe zu, lasse es geschehen versuche verzweifelt sie zu verstehen sie wird sterben schon jetzt liegt alles in Scherben Meine Tränen sind ihr Untergang ich formuliere sie als Lobgesang die größte Lüge von allen im Traum höre ich nie auf zu fallen ich möchte nicht aufhören Hoffnung zu geben denn noch ist es ihr Leben
There's something out there meant for me
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Hinrich
Beiträge: 591
Hausfreund/in

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| 07.04.2008 00:30 |
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Ach, liebe Judith,
es ist so unendlich traurig, dass mir die Worte fehlen, wenn ich dieses Gedicht lese.
Du leidest mit und findest dennoch die Kraft, darüber zu schreiben - ich hoffe für Dich, dass es Dir ein wenig hilft, Deinen Kummer mitzuteilen.
Glaube nur fest daran: Es gibt immer wieder Zeichen und Wunder.
Lass Dich ganz fest umarmen - Liebe Grüße Dein Hinrich
PS: Auf den Text Deines Gedichtes gehe ich in den nächsten Tagen näher ein.
©whp
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Hinrich,
Schreiben ist Therapie und manche Gefühle sind wie Gift, das ich nur über das Schreiben wirklich abgeben kann, zumindest teilweise und je öfter ich über solche Dinge schreibe, umso mehr Gift verlässt mich, deshalb muss ich immer schreiben ... das ist wohl u.a. meine Sucht.
ich umarme dich ebenfalls, ganz genau wissend, dass du in meiner Nähe bist
Judith
There's something out there meant for me
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Liebe Judith, wie stark schmerzt es zuzusehen, wenn Menschen, die man liebt, nicht klar kommen im Leben und ihr selbstzerstörerisches Leben unsere ganze Kraft erfordert. Wie gut, dass Du darüber schreiben kannst ! Ich umarme Dich Sonja
Mit unserem Dasein versuchen die Welt ein wenig besser zu machen
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