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Rügenrabe
Beiträge: 52
Amateur
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| 07.04.2008 12:37 |
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Die Seerose
An einem Waldweg, er ward kaum begangen, lag ein See, der still und rein, dieser hielt sich eine Seerose gefangen, sie war schön, doch auch stets allein.
Wie Schnee so weiß war ihre Blüte, wenn sie sich sonnte, im gleißenden Licht, deren Anmut zeigte Liebe und Güte, welche ewige Treue verspricht.
Ein Jüngling, der sich tat drum verlieben, wollt sie haben, für sich nur, oh weh, er sprang in das tiefe Wasser und schwamm zu jener Rose im See.
Kein Laut drang von ihr an sein Ohr, - als sie umschlang seinen Leib voller Glück, doch der See gab nicht frei diese Blume und so kehrte er - nie mehr zurück.
Horst Husner
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Hallo Horst,
erneut sehr ausdrucksstarke Bilder in deinem Text. Auch hier diese versteckte Erotik, wie in deinem Einstandsgedicht.
Viele Grüße Wolfgang
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Biggi
Beiträge: 2.522
Administratorin
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| 07.04.2008 13:27 |
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Toll Horst.....!
Wolfgang hat es schon gesagt - wieder entstehen durch deine 'wenigen' Worte sehr klare, umfangreiche Bilder. Was da nicht in Worten geschrieben steht, wird einem ganz leicht vor´s Auge gezaubert.
Das einzige was mich bissl 'gestört' hat, ist das dieser hielt sich eine Seerose gefangen, Dieses 'sich' würde ich mir weg wünschen.
Von dieser Kleinigkeit (die dem Gesamtbild nicht wirklich schadet) abgesehn, ein wundervolles Gedicht. Eine ausgeschmückte Geschichte - gekonnt reduziert.... 
&
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Rügenrabe
Beiträge: 52
Amateur
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| 07.04.2008 15:59 |
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Hallo Biggi, Deine Kritik war okay und ich glaube ich fühl mich wohl bei euch. Du, wie auch einige andere hier schreiben in einem Stil,der mir gefällt. Leider bin ich kommunikationsfaul,was zur Folge hat, dass ich mich nicht oft melden werde. Vielleicht ändert sich das mal. Bis dann. Gruss Horst
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Heike
Beiträge: 1.177

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| 07.04.2008 16:05 |
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