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Blondy
Beiträge: 201
Kenner

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| 12.04.2008 12:56 |
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Ihr Leben lang....
Als Kind, schrieb sie ins Tagebuch von langen Nächten mit Besuch in denen er sie angefasst... Wie sehr doch war ihr dies verhasst!
Er küsste nicht nur ihre Haut. Er grabschte wild und stöhnte laut Er sagte ihr wie hübsch sie sei. Sie dachte dies ging nie vorbei....
Verschwiegen hielt sie angstvoll still, - weil dieses keiner hören will und später wuchs darüber Gras. Sie glaubte schon, dass sie vergaß......
Auch warf sie fort das Tagebuch und doch Erinnerung, wie Fluch singt ihr ein Lied aus Wehmutsklang so tief und schwarz ihr Leben lang!
© Helga Kurowski
| Angefügte Bilder: |
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Anette
Beiträge: 2.099
Treue Seele

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| 12.04.2008 16:07 |
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Wenn ich so was lese, packt mich entsetzliche Wut!!! Trotzalledem sind die Verse darüber dir sehr gut gelungen! Wie immer liebe Helga!
http://www.anette-esposito.org
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winni
Beiträge: 1.445
Treue Seele

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| 12.04.2008 17:33 |
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Liebe Helga!
Ich habe minutenlang nachgedacht um etwas Gültiges zu sagen, dann in der 3ten Strophe den Boden wieder erreicht: "weil dies keiner hören will"
Dann habe ich es sein gelassen ....
Deine Arbeit drückt das zugefügte Leid in seiner Hilflosigkeit aus!
Liebe Grüsse, winni
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Liebe Helga!
Das ist ein wahnsinns Gedicht!!!
Ich würde ein paar Kleinigkeiten ändern/verbessern:
1.Strophe: das 'doch' ist überflüssig: Wie sehr war ihr das verhasst!
2.Strophe: Sie dachte, dies ging nie vorbei....
3.Strophe: Verborgen hielt sie alles still -, weil dieses keiner hören will
Liebe Grüße, Iris

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Anette
Beiträge: 2.099
Treue Seele

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| 13.04.2008 11:52 |
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nein, lieber Taube,. das " doch" muss schon stehen bleiben.. wegen der Metrik.
vielleicht... "wie sehr doch war ihr dies' verhasst". ich denke, wenn man es umstellt, gewinnt es dadurch noch an Steigerung
"verschwiegen hielt sie angstvoll still" wäre auch noch so ein " stummer Schrei"
http://www.anette-esposito.org
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Blondy
Beiträge: 201
Kenner

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| 14.04.2008 08:42 |
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Arne
Beiträge: 618
Hausfreund/in

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| 14.04.2008 17:54 |
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Erinnerungen bleiben stehen. Sie kann kein Zeitenwind verwehen. Nur Worte schreiben sich dagegen.
So konntest Du mein Herz bewegen.
Wenn ich dem Kind in seiner Tiefe Empörung teilend, Mut zuriefe ? Sein Flüstern klingt als lauter Schrei durch anteilslose Wüstenei.
Nicht ungehört hallt ihre Stimme. Tief angerührt vernimmt das Schlimme mein Herz und teilt der Klage Wut. Es ist nie Recht und wird nie gut.
 
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Liebe Helga,
nein, SIE kenne ich nicht!
Doch es klinkt, als müsste sie sich rechtfertigen... und oftmals ist es das, was 'sie' fühlt(fühlen).
Doch das 'dürfen' sie nicht! Denn nicht sie sind es, die etwas 'Unrechtes' taten...
(Aber mit der Umstellung hat es nicht mehr ganz die Wirkung.)
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Ein Albtraum, dessen Leid und Schmerz sich durch das ganze weitere Leben zieht. Liebe Helga, ein zu Herzen gehendes Gedicht; leider all zu oft Wirklichkeit. Alles Liebe und Gute Sonja
Mit unserem Dasein versuchen die Welt ein wenig besser zu machen
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