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Dieses Thema hat 14 Antworten
und wurde 748 mal aufgerufen
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Anette

13.04.2008 07:54
Veränderungen antworten
Veränderungen

Wenn in Tälern feuchter Nebel sich verzieht
und das Traumbild vor dem jungen Tag entflieht,
tauchen Lichter ihren müden blassen Schein
zum erlöschen in den Morgendunst hinein.

Im Erwachen, spürt man, liegt auch die Natur.
Bald verlässt uns kalter Qualen letzte Spur.
Dort, wo Knospen an den Bäumen man erspäht,
hat der Frühling seine Wunder schon gesät.

Vieles ändert sich im Laufe unsrer Zeit.
Oft liegt Neues schon in Umkehr still bereit.
Immer wieder kehrt ein Wechsel bei uns ein
und wie könnte es auch diesmal anders sein?

Scheint die Liebe auch in manchem zu verblühn,
kehrt sie neu zurück und lässt die Herzen glühn.
Aus dem Ende mit dem Leben uns bestückt,
ist so vielen doch ein Neubeginn geglückt.



Wicht
Beiträge: 1.533
Treue Seele




17.04.2008 22:09
RE: Veränderungen antworten

Hallo liebe Anette

Ein wunderschönes Werk über die Natur in Verbindung mit dem Menschen ,die Hier wie eine Einheit sind!!

LG

Frank

Anette

18.04.2008 05:45
RE: Veränderungen antworten

danke lieber Frank, es war eigentlich nur ein Spontaneinfall.

Arne

18.04.2008 08:45
RE: Veränderungen antworten

"Oft liegt Neues schon in Umkehr still bereit."

In vielen Deiner Gedichtperlen verstecken sich geschickt Aphorismen, wie Sandkörner in einer Muschel, um die sich Gedankenperlmutt legt. Ich denke bei der Umkehr an Ebbe und Flut, dieses alte Spiel zwischen Mond und Meer. Jedesmal kehrt das Meer zurück und nicht einmal ist es dasselbe Meer. Immer bringt es Neues an den alten Strand. Und selbst bei Ebbe findet man in dem ein oder anderen Gedankenpriel noch einen Seestern, eine Muschelperle oder ein anderes Wunder, welches das scheidende Meer zurückgelassen hat.
Ich denke mir oft, wie schön es die Möwen haben, über allem zu fliegen und ihre kieksenden Kommentare abzugeben, ohne sich je die Füsse nass zu machen. Da fällt mir ein, ich muss rasch zum Gedicht von Wicht weiterfliegen und die Möwe kommentieren.

Dein Gedicht gefällt mir sehr gut. Es ist wunderschön!

Arne Undichter

Blondy

18.04.2008 10:55
RE: Veränderungen antworten

Liebe Anette,
es gibt einfach von Dir kein Gedicht,
dass man nicht mit Prädikat wertvoll und sehr
gut geschrieben
betiteln könnte!Also auch hier
liche Grüße von Helga

Sonnenschein
Beiträge: 461
Hausfreund/in




18.04.2008 12:23
RE: Veränderungen antworten

Wunderbare Zeilen und Gedanken -gefällt mir gut,dein Gedicht.

Lieben Gruß an Dich

Christine

Biggi
Beiträge: 2.524 Administratorin


18.04.2008 13:04
RE: Veränderungen antworten

Die Zeile die Arne herausgepickt hat, hat's mir beim Lesen auch sofort angetan.
Ein tiefgründiger Gedanke, eine Weisheit, Anette....
Sehr eindrucksvoll - wie das ganze Gedicht!

Anette

18.04.2008 14:16
RE: Veränderungen antworten

Danke euch ihr Lieben alle!!!!!

winni
Beiträge: 1.445
Treue Seele



19.04.2008 08:46
RE: Veränderungen antworten
Liebe Anette, einen wunderschönen Morgen wünsche ich, das vorweg um meine -Veränderungen- anzupreisen.

In der 2. Strophe 3te Zeile, gefällt mir die Satzstellung, das angehängte 'man' nicht so gut, es stört mir den Lesefluß.

Vorschlag:

'Der Landmann hat den Rasen schon gemäht,
auf dem der Frühling seine Blumen sät'

Wie gesagt, nur ein Vorschlag, weil es so besser fließt!

Liebe Grüsse,
winni
Anette

19.04.2008 10:52
RE: Veränderungen antworten
das " man" ist doch nicht angehängt winni, sonder mitten drin
außerdem heißt das gedicht ja auch "veränderungen"

und wo fließt es beim Landmann?... ach so!! die samenkörner fließen aus seiner Hand.. jepp!
winni
Beiträge: 1.445
Treue Seele



19.04.2008 11:43
RE: Veränderungen antworten

Anette.. na ja, wenn ich deutsch rede, dann spricht man bei uns, 'dort wo man Knospen an den Bäum' erspäht' und nicht: 'Dort, wo Knospen an den Bäumen man erspäht'

Bei dir klingt das so ein bisschen von hinten durch die kalte 'Metrikküche', aber wie auch immer, Hauptsache es paßt.

Viel Spaß und schönes Wochenende!
winni

Sonja Rabaza
Beiträge: 477
Hausfreund/in




19.04.2008 11:53
RE: Veränderungen antworten

alles ist der Veränderung unterworfen, nichts
bleibt so wie es gerade ist und das ist sicher
auch gut so.
Dein Gedicht erinnert an diesen Zustand, der in
allem liegt.
Alles Liebe
Sonja

Mit unserem Dasein versuchen die Welt ein wenig
besser zu machen

Anette

19.04.2008 20:00
RE: Veränderungen antworten

och winni... es gibt mitunter noch viel verdrehteres.. glaub mir.
Das hier, sprengt den Rahmen noch lange nicht

Liebe Sonja, danke fürs Lesen und kommentieren

winni
Beiträge: 1.445
Treue Seele



19.04.2008 20:41
RE: Veränderungen antworten

Nein, Anette, den Rahmen sprengt es nicht, aber ich dachte, wir sollten uns unsere Meinungen sagen, was wir von dem oder dem Formalen so halten.
Besserwisserisch sollte das ja auch nicht sein!

Grüsse,
winni

Anette

19.04.2008 22:24
Q antworten

hab ich auch nciht so aufgefasst winni! danke für deine ehrliche kritik- werde es sicher auch nochmal überdenken

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