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silent
Beiträge: 351
Profi

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| 19.04.2008 11:26 |
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Du machst es schwer sein Leben nicht mit Anderen teilen zu wollen
Wohl wissend um die Lügen Während man bitter weinte
© silent
Wirklich reich ist wer mehr Träume in seiner Seele hat als die Realität zerstören kann
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Arne
Beiträge: 618
Hausfreund/in

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| 25.04.2008 13:39 |
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Kraftvoll, in kurzen Zeilen bringst Du lyrische Gedanken in interessanter und anregender Verschachtelung herüber. Durch die Wahl der Mittel umgehst Du geschickt einige Fragestellungen zu Metrik oder Form. Dafür fällt mir sofort positiv auf, wie Du mit der Trennung der Zeilen auch verschiebende Bedeutung ins Spiel bringst.
Du machst es schwer, sein Leben nicht mit anderen teilen zu wollen. kann man auch in einzelnen Gedankenfetzen lesen, etwa so: Du machst es: schwer sein. Leben, [aber] nicht mit anderen. Teilen zu wollen!
Was mich noch etwas kratzt an dem Gedicht, ist das unpersönliche "man" in der letzten Zeile. Du sprichst jemanden direkt an: "Du machst es schwer ..." und ich fände es konsequent, nun auch zu schliessen: "Während Du bitter weintest" oder "Während ich bitter weinte" oder eben auch "wir". Dadurch schneidet es noch mehr durch und trifft direkter, nach meinem ganz persönlichen Empfinden.
Gut auf jeden Fall die gewählte Klangalliteration in den beiden Abschlusszeilen. Wohl ... wissend ... während ... weinte. Eventuell sogar noch stärker, wenn du die erste Zeile auch einrahmst? "Wohl um die Lügen wissend"
So oder so fasziniert es mich. Es ist ein nachdenkliches, gutes Werk. Danke dafür
   Arne
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Aykan
Beiträge: 962
Hausfreund/in

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| 25.04.2008 14:12 |
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also mir Gefällt es sehr gut lieber Silent, Dank deines Textes viel mein text ein Du-Alle,
Lg.AykanK
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Lieber Arne,
bei silents Zeilen handelt es sich um einen Tanka  und da ich diesen hier kennen- und schätzen- und lieben gelernt habe, habe ich mich auch sehr mit ihm beschäftigt. Und muss dich korrigieren, denn auch oder gerade beim Tanka kommt man um die Form und Metrik nicht herum, die silent hier perfekt eingehalten hat 
Auch an dem "man" in der letzten Zeile muss man(n) sich nicht unbedingt stoßen. Ja, es hätte mit einem lyrischen ICH/DU/WIR persönlicher werden können, aber mit tränen zuzugeben, tut sich ja man(n) auch ein wenig schwer.
Aber mit dem "man" kommt die inhaltliche Zäsur zwischen Ober- und Unterstollen gut zum Ausdruck. Der Oberstollen lässt sehr schön das personliche Empfinden des Schreibers und den Vorwurf an das lyrische DU eentstehen und erkennen.
Während der Unterstollen den Gedanken zum einen vollendet, wird aber auch die ganz allgemeine Erkenntnis, die dem Schreiber auch schon bei seiner Erfahrung mit dem lyrischen Du bewußt war, aber nicht wahr haben wollte, eines "einfachen Sachverhaltes" aufgezeigt. "Man" lässt nüchtern einfach los.
Anmerkung: Die Zäsur ist ein syntaktischer, lautlicher und / oder metrischer Einschnitt innerhalb eines Verses.
LG Iris
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Hifify
Beiträge: 1.577
Treue Seele

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| 27.04.2008 11:34 |
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Dann hör auf sie und teile Dein Leben mit den Anderen,Silent.Tränen gibt es immer- so oder so!
Dein neues Bild finde ich grandios- hat was Falco-mäßiges.
- Für den Optimisten ist das Leben kein Problem, sondern bereits die Lösung. -
( Marcel Pagnol)
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@hifify
von den Bilder gibt es noch mehr...echte Hingucker für das Frauenauge... geil
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silent
Beiträge: 351
Profi

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| 27.04.2008 19:15 |
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