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Monimohn
Beiträge: 622
Hausfreund/in

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| 21.04.2008 22:01 |
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Verloren haben wir wohl Beide: Leben. So steh' ich hier, vor diesem saft'gen Grün. Versteh' erst jetzt, wie war die Zeit voll Müh'n, die du gegangen, ohne sichtbar Beben.
Wie blind lief ich auf meinen einsam Wegen. Versäumte viel an Worte, die ich spürt', ins Herze dir zu streuen, unverführt. Verlor'nes Schweigen, ohne Überlegen.
Und manchmal hör' ich dich so tief in mir - Es ist kein Scheiden, auch wenn Menschenhand, sich selber nimmt das Leben, bleibt das Band.
Auch steh' ich heute nicht alleine hier - Gewiss mit mir auf dieses Kreuz du blickst. *Ich liebe Dich*, du wortlos zu mir schickst.
© Monika Wilhelm (Sonett)
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Mirko
Beiträge: 536
Hausfreund/in

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| 21.04.2008 23:03 |
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Das ist echt eines deiner besten Sonetten, wie ich finde, und du liest das sehr rührend. Es hat schon durch diese Sonettenform eine starke Wirkung, aber von dir gelesen - unbeschreiblich! Einfach klasse!

PS: Wenn du magst, mail mir doch bitte die mp3.
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Hallo Moni,
ein phantastischer Vortrag! Bin restlos begeistert. Durch gekonntes Anheben und Absenken der Stimme schaffst du eine Atmosphäre, die gelesen so nicht rüberkommt. Dein sprachlicher Akzent unterstützt dies obendrein - sehr authentisch. Fast habe ich den Eindruck, du hattest Sprechunterricht. Die Deutlichkeit vor allen Dingen der Wortendungen lässt ebenfalls darauf schließen.
Viele Grüße Wolfgang
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Monimohn
Beiträge: 622
Hausfreund/in

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| 21.04.2008 23:12 |
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meinen dank euch beiden!
lieber mirko..ich bin gerührt...und nochmals meinen dank
lieber wolfgang...ich hatte keinen sprechunterricht, ich arbeite nur mit alten menschen..und diese brauchen solche sprache um den inhalt besser verstehen zu können..da ist auch dieses *singsang* wichtig...die betonung...die emotionen in die stimmlage mitschwingen zu lassen..besonders bei demenzkranken... und es ist auch ein authentisches werk...wie könnt ich es dann nicht *glaubhaft* lesen?
lieben gruß und eine gute nacht
moni
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Doch, das kann man. Mein Sohn hatte mal Sprechunterricht und hab ihn öfters beim Einüben von Texten probehören dürfen. Falsche Betonung, zischendes 'S', ganz schwierig das 'R' usw. können einem Text einen aufgesetzten oder unechten touch geben.
Weil dir dieser (leichte) sprachliche Akzent gegeben ist, bringt man es in Verbindung mit einem Ort des Geschehens. Daher wirkt es sehr realitätsnah.
Mein Eindruck
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Monimohn
Beiträge: 622
Hausfreund/in

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| 21.04.2008 23:27 |
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das richtig sprechen lernen ist sicherlich eine hilfe beim ausdruck...
obs am akzent liegt,....mag sein...ich denk, es ist auch ein einspüren können oder es selber gelebt zu haben...
für einen *nicht betroffenen* ist das einspüren wichtig..eigentlich pflicht..denke ich...
wenn einer *nur* schön sprechen oder lesen kann...fehlt doch die *seele*, wenn er es nicht spürt...
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Biggi
Beiträge: 2.522
Administratorin
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| 21.04.2008 23:41 |
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Moni, da brauch ich nicht viel Worte....
Hab´s mir 2 (oder 3 mal?) angehört... wundervoll! Perfekt gesprochen... sehr sehr berührend....!

&
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Monimohn
Beiträge: 622
Hausfreund/in

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| 22.04.2008 00:00 |
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danke 
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Heike
Beiträge: 1.177

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| 22.04.2008 07:34 |
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Wortlos bin ich liebe Moni, jedoch nicht sprachlos...
es ist sehr sehr schön...und endlich habe ich eine Stimme zu deinem Gedicht! 
du hast es wunderbar gesprochen...und der Inhalt...
hab lieben Dank...und für heute einen schönen Tag!
Herzensgrüße,
Heike 
Das Leben und dazu eine Katze, das gibt eine unglaubliche Summe.[small]- Hermann Hesse- [small]
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Monimohn
Beiträge: 622
Hausfreund/in

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| 22.04.2008 10:42 |
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{{{{{{{Heike}}}}}}}
und ich hoffe doch, liebes dort....dich einmal...irgendwann...live umarmen zu dürfen....
herzensgruß und einen schönen tag mit wärme ringsherum wünsche ich dir
moni
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