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Dieses Thema hat 5 Antworten
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 Blondy Sortierung: Alte Beiträge zuerst  
Blondy
Beiträge: 201
Kenner




24.04.2008 11:09
Samthart antworten




Samthart

Wenn sich des Tages
Lider schließen
pflücke ich Dir
zärtlich Rosen
der Träume
aus nächtlichem Blau.

Und es erblühen
aus funkelnden
Augensternen
duftende Wunder.

Samthart
umarmt uns
ein Sturm
färbt pulsierende
Himmel blutrot.

© H.Kurowski






Arne
Beiträge: 618
Hausfreund/in




24.04.2008 11:35
RE: Samthart antworten

Helga, eine ganz neue Form von Dir und sie steht Dir gut zu Gesicht. Sinnlich, bildlich, schön. Einfühlsame Nachtgedanken und interessante Wortwendungen. Samthart, weich und unnachgiebig, streicheln und zupacken. Ein schönes Gedicht ist Dir gelungen.


LG,

Arne



Aykan
Beiträge: 962
Hausfreund/in




24.04.2008 13:04
RE: Samthart antworten

also die Richtung von dir gefällt mir auch sehr ich hoffe ich lese mehr davon
und sehe auch mehr von dir in form der Bilder meine ich jetzt,,,ist echt ein Genus,,,


Lg.Aykan.K



Blondy
Beiträge: 201
Kenner




24.04.2008 18:38
RE: Samthart antworten

Hallo, lieber Arne
Habe da nur mal was ausprobiert.
Danke Dir lich fürs Lesen und
Deine Worte!!lich Helga


Lieber Aykan
Ich schreibe so nicht oft,
das liegt mir nicht so besonders.
Freut mich aber wenns Dir gefiel
und mein Bildle dazu auch!
lich Helga



Hinrich
Beiträge: 591
Hausfreund/in




26.04.2008 01:05
RE: Samthart antworten




Liebe Helga,

Dein Gedicht läd ein,
wieder einmal innezuhalten ...

als ich es las, fiel mir Goethes
Meisterwerk, eines seiner schönsten
Gedichte ein:

In Antwort auf:
Grenzen der Menschheit
von Johann Wolfgang von Goethe

Wenn der uralte Heilige Vater
Mit gelassener Hand
Aus rollenden Wolken
Segnende Blitze
Über die Erde sät,
Küss' ich den letzten
Saum seines Kleides,
Kindliche Schauer
Treu in der Brust.

Denn mit Göttern
Soll sich nicht messen
Irgendein Mensch.
Hebt er sich aufwärts
Und berührt
Mit dem Scheitel die Sterne,
Nirgends haften dann die
Unsichern Sohlen,
und mit ihm spielen
Wolken und Winde.

Steht er mit festen
Markigen Knochen
Auf der wohlgegründeten,
Dauernden Erde
Reicht er nicht auf,
Nur mit der Eiche
Oder der Rebe
Sich zu vergleichen.
Was unterscheidet
Götter von Menschen?

Daß viele Wellen
Vor jenen wandeln;
Ein ewiger Strom:
Uns hebt die Welle,
Und wir versinken.
Ein kleiner Ring
Begrenzt unser Leben,
Und viele Geschlechter
Reihen sich
dauernd an ihres Daseins
Unendliche Kette.


Liebe Grüße
Hinrich



©whp

Sonja Rabaza
Beiträge: 477
Hausfreund/in




04.06.2008 15:51
RE: Samthart antworten

Liebe Helga,
ein schönes Gedicht, das eine
ganz besondere Ausstrahlung hat,
die mir sehr gefällt.
Alles Liebe Sonja



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