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IM FREMDEN REVIER
Wie geschmeidig im lauen Wind sich jeder Grashalm bewegt, ich kann es im Mondlicht gut sehen, sie lispern ganz leise in die Sternennacht, doch für mich ist davon nichts zu verstehen.
Ich gehe barfuß durch dieses Meer von schlanken Blättern, die mich hundertfach jetzt berühren, genieße zwischen uns die zarte Bande, und kann jedes Einzelne spüren.
Der Morgen bricht an und der Tau versucht, mich mit aller Macht zu verdrängen, er besteht auf sein Recht, der erste zu sein, sich an die zarten Gräser zu hängen.
Mit seinem Schleier fängt dieser nun ein die schönen und es hat für ihn auch einen Sinn, denn jetzt fragt er nicht lange, sondern nimmt sie sich einfach und küsst diese, dann überall hin..
Horst Husner
| Angefügte Bilder: |
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