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Dieses Thema hat 7 Antworten
und wurde 223 mal aufgerufen
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 Arne Sortierung: Alte Beiträge zuerst  
Arne
Beiträge: 618
Hausfreund/in




29.04.2008 09:59
Unzeit antworten

Unzeit

Nicht mir gehörte dieser Tag.
Nicht ein Moment, in dem ich war.
So schien der Tag, den ich verbracht'
mir fremd, nicht eigen - sonderbar.
Als er im Abend dann verschwand,
die Zeit verloren, kam die Nacht.

Die Stunden schwanden Schlag um Schlag
entlang des Blickes müder Wacht.
Was mich noch mit der Zeit verband -
gelöst im Dämmerschlaf, ganz sacht.



Aykan
Beiträge: 962
Hausfreund/in




29.04.2008 11:13
RE: Unzeit antworten

Gefällt mir sehr gut,,,


Lg.Aykan.K



Arnulf
Beiträge: 56
Amateur



29.04.2008 21:37
RE: Unzeit antworten

Hervorragend, Arne.

Man könnte auch sagen, wir sind oft Nachtwandler, auch am Tage.



--------------------------------------------------
Ein Optimist ist ein ausgeheilter Pessimist

Anette
Beiträge: 2.099
Treue Seele



30.04.2008 06:16
RE: Unzeit antworten

hey du "Undichter".. klasse geworden!!



http://www.anette-esposito.org

winni
Beiträge: 1.445
Treue Seele



30.04.2008 07:02
RE: Unzeit antworten
Moin, moin, Arne ...

Ich muß dazu ein bisschen was sagen, weil es mir aufgefallen ist und zwar, deine Darstellung der Idee des "Gelebtwerdens" die sich im Text verbirgt, wird in Frage gestellt,
nämlich dadurch, weil du im ersten Satz geschrieben hast, daß dir der Tag ja nicht gehört = passiv, aber im dritten Satz dann ausgedrückt hast, daß du ihn verbracht hättest = aktiv !

Vielleicht sehe ich es auch zu kritisch ...?

Frohes Schaffen, uns einen schönen Tag,
Gruß,
winni

Arne
Beiträge: 618
Hausfreund/in




30.04.2008 09:52
RE: Unzeit antworten

Winni, der Tag gehörte mir zwar nicht, aber das war leider keine Entschuldigung für Passivität. Gemeint ist einfach, ich habe an dem Tag alle möglichen Aufgaben und Aufträge erledigt, doch keinen gefühlten Moment für mich gehabt, an dem ich hätte zur Ruhe, zur Besinnung kommen können. Als der Tag mit seinen von außen aufgeprägten Forderungen dann vorbei war, blieb die Nacht. Doch welcher Schlaf findet sich, wenn einem ein ganzer Tag geraubt wurde? Welcher Traum mag kommen, wenn die Zeit, die ich sehr wohl aktiv verbracht habe, nicht "meine Zeit" war - nur geborgte Zeit?
Danke auf jeden Fall für die Anmerkung. Ich überlege, wie ich noch deutlicher den Unterschied klar mache zwischen einem Tag, der mir nicht gehört und einem Tag, an dem ich nicht teilnehme.

und lieben Gruss,
Arne



Arne
Beiträge: 618
Hausfreund/in




30.04.2008 09:53
RE: Unzeit antworten

Danke, Aykan, Arnulf und Anette für Eure aufmunternden Kommentare und für die Aufmerksamkeit, die Ihr meinen Zeilen gewidmet habt.

LG ,
Arne Undichter



winni
Beiträge: 1.445
Treue Seele



30.04.2008 10:14
RE: Unzeit antworten

... ja Arne, ich empfand es so, du lebtest in der Zeit ohne sie erkennbar zu nutzen. Sie zu bestimmen wäre deine Aufgabe gewesen, statt in ihr ziellos 'herumzutollen'.

Du warst abends müde und klagst es auch noch an, wo ich sagen würde, selbst schuld .....!

Eben, eine 'UNZEIT' in der Zeit !

Um es mal auf diese Weise zu bekunden.

Nehme es als Anmerkung, wie ein 'anderer' Leser es verstanden hat.

Grüß dich,
winni



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