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Arne
Beiträge: 618
Hausfreund/in

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| 08.05.2008 11:27 |
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Und plötzlich war da Stille, der Freunde Wort verstummt. Sich nähernd droht vermummt und roh ein hoher Wille, verlöscht das kleine Licht. Im Dunkeln sieht man nicht.
Und plötzlich war es kalt, der Schrei im Hals erfroren, in tiefer Nacht verloren der Faden und der Halt. Verlies, Verlust, verlassen, was wir an uns noch hassen.
Und plötzlich brach der Himmel und stürzte lichterloh. Was bunt und farbenfroh, vergraute im Gewimmel von fliehenden Gestalten der Kranken und der Alten.
Und endlich ist nur Stille. Ein Licht beginnt zu glühen, durch Freunde stummes Mühen geschehe nun Sein Wille. Die Liebe, die verloren, als neuer Tag geboren.
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Arnulf
Beiträge: 56
Amateur
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| 23.05.2008 20:46 |
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Sehr eindrucksvoll und bedrückend, wenn auch letztendlich hoffnungsfroh.
Man muss es mehrmals lesen und das lohnt sich. Bezieht es sich auf einen schweren Schicksalsschlag?
-------------------------------------------------- Ein Optimist ist ein ausgeheilter Pessimist
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Arne
Beiträge: 618
Hausfreund/in

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| 24.05.2008 12:11 |
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Hallo Arnulf,
so kann man es bestimmt auslegen. Es ist bestimmt nicht zuletzt unter dem Eindruck der Nachrichten über das Erdbeben in China entstanden. Ja, der Hoffnungsschimmer am Ende war mir recht wichtig. Dein Kommentar bedeutet mir viel. Vielen Dank, dass Du Dich damit beschäftigt hast.
LG, Arne
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Gram
Beiträge: 301
Profi

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| 26.05.2008 15:10 |
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Hallo Arne, super umgesetzt finde ich. Es kann schon echt bedrückend wirken, Tag um Nacht und Nacht um Tag so wechseln und vergehn zu sehn.
So schnell können wir meist gar nicht schalten, sagen wir, die etwas Alten. 
Viele Grüsse, Tobi!
IN VINO CARITAS
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Arne
Beiträge: 618
Hausfreund/in

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| 26.05.2008 22:20 |
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Die ... etwas alten? 
Heut' fühl ich mich angealtert angegraut und abgehalftert. An uns nagt der Zahn der Zeit bis nach uns kein Hahn mehr schreit.
Danke, Gram  LG,
Arne Undichter
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