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Verloren
Ich stehe reglos
in einem schwarzen See
Verziert
von einem roten Schleier meiner Selbst
Es lacht die blaue Sonne,
verbreitet eisige Kälte
Sie gefriert den dunklen Regen,
der auf mich fällt…
Ich bin gefangen
in diesem schwarzen See
Getränkt
in dem Blut aus meinen Venen
Es weint der rote Mond,
verbreitet tiefe Trauer
Und tötet die Sterne,
die dem Himmel entschweben…
von Dennis Scherler 2007
...das Wissen nimmt uns den Glauben und somit die Träume...
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Hallo Dennis,
deine Zeilen sind voll Trauer und Trostlosigkeit.
Doch deine Art zu schreiben zeigt von großer Tiefe. Und schreiben hilft auch, sich selbst zu finden.
Heidemarie
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Lunatra
Beiträge: 53
Amateur
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| 11.06.2008 20:15 |
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bei dem gedicht gefällen mir deine metaphern und verbildlichungen. stärker könnte man gegensätze nich shcildern und das lässt den zweifel zwischen den zeilen spüren. erst empfand ich das gedicht als paradox, aber wenn man die worte bildlich liest und vorstellt entwicklet sich das vermeintliche paradoxe zu einem großen sinnvollen kontext, der dann scheinbar so klar vor einem liegt. du hast dir eine sehr gute wortwahl überlegt und mit wenigen aber ausdrucksstarken wörtern gearbeitet ;)
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