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Eine Rügenweise
Es beruhigt meine Seele, es beruhigt mein Herz, stehe ich spät abends hier am Ostseestrand, wenn die Wellen mit einem Rauschen ihre Reise beenden und laufen dann aus – ganz sachte im Sand.
Am Firmament nun erstrahlen tausende Lichter, jetzt zeigen sich die Sterne Rügens, solch ein prachtvolles Funkeln hab ich erst einmal gesehen, es war das leuchtende Kreuz des Südens.
Die Luft schmeckt nach Salz und dem Seetank vom Meer, der Wind weht über die Dünen ganz leise, dieser flüstert mit den Gräsern und den Sträuchern am Strand, auf seine eigene geheimnisvolle Weise.
Ich baue mir ein Lager hier im weichen Sand und nehme da den Mondschein mit rein, kein Wort sprechen wir, doch er streichelt mich sanft, und so schlafe ich dann auch bald ein.
Horst Husner
| Angefügte Bilder: |
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