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Arne
Beiträge: 618
Hausfreund/in

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| 21.05.2008 00:49 |
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Dichters Reise
Dereinst mag Schlafes Bruder zu mir kommen, auf ewig anzudienen seine Stille. Noch hat die Stimme niemand mir genommen. Noch lange habe ich nicht ausgesprochen.
Mit Federschwert und Tinte aufgebrochen, gerüstet nur mit Worten und mit Wille, getragen von den Wogen wilder See, wird manches Land noch dieses Dichters Steg.
Und läg dein Haus dereinst an meinem Weg, ich träte ein als Gast auf einen Tee.
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Arne,
ein tolles Gedicht, sehr melodisch und doch fragend....
und eine Frage,
warum schreibst du träte so und nicht so trete
Heidemarie
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Arne
Beiträge: 618
Hausfreund/in

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| 21.05.2008 12:25 |
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Danke, Heidemarie. Freut mich, dass die Zeilen Gefallen finden. Den Konjunktiv II (läge, träte) benutze ich hier als Irrealis, weil der Weg und die Reise nicht zwingend an bestimmten Orten und Häusern vorbeiführen. Durch die Verknüpfung mit "dereinst" in der Zeile stelle ich die zeitliche Verbindung mit Schlafes Bruder (Tod) her. Der darf sich gerne noch schön lange im Konjunktiv tummeln.
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uch wieder was gelernt, so hätte ich dies nicht gesehen.
Danke Heidemarie
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