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Renaissance
Als Jüngling träumte er von jener Liebe, die nicht gewöhnlich sei und allgemein, die nicht gesteuert unbewusst vom Triebe, indess nur einmal kommt und ewig bliebe, zwei Seelen, die sich finden, eins zu sein. Dann später folgte er den Konventionen und unterlag gesellschaftlichem Zwang, er handelte wie vor ihm Zigmillionen - vorbei schien es zu sein mit den Visionen, sein Traumbild hinter Schleiern bald versank. Es sind die Jahre wie im Flug vergangen, und jene Jünglingsliebe gab's nicht mehr, der Stammbaum hat zu blühen angefangen, wo nun bereits der Früchte Früchte prangen - es dankt der Träumer seinem Schicksal sehr. Doch ach, da fällt der Träume Schleier nieder von jener jugendlichen Traumgestalt .......... es geht ein Frühlingsrauschen durch die Glieder es öffnet sich der Kelch der Liebe wieder, "O bleibe Traumbild, schwinde nicht so bald !"
©whp
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