Ein Blick zuviel
Ist es das Grün in Augen die erstrahlen, vielleicht dies‘ Lächeln, das mich kosend streift. Der Sonnenstrahl in dem ich wollt mich aalen, ist kurzerhand zum Flammenmeer gereift.
Ist es das Blitzen, das aus dunkler Wolkendichte so wie ein Stromschlag in das Herz mir drang? Ich stand im Schatten weit entfernt vom Lichte, vernahm nicht mehr der Vögel Frohgesang.
„Ein Blick zuviel!“, so scheint es nun zu sagen, das Schicksal, das für jeden steht bereit. Will ich denn heute schon nach morgen fragen? Man wird es sehen was noch bringt die Zeit.
Schon wag ich angstvoll mich auf neue Pfade, die sich verschlungen vor mir öffnen sacht. Zwar scheint die Richtung mir im Grund nicht grade, doch tragen mich die Träume einer Nacht.
Nur kann den nächsten Morgen ich ersehen. Zerplatzen wird der Traum, wie schon so oft. Und tief in mir sind Fragen, kommen, gehen. Ein Blick zuviel! Warum erneut gehofft?
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