Mein Begehr
Wo mich gestern nichts bewegte, war von Kälte fest gebannt, kein Gefühl mich zart erregte, trug ich’s wie ein Stahlgewand, scheint’s mir nun, `s wärt schon nicht mehr.
Hab ich wohl mein Du gefunden, das schon näher zu mir rückt, bald auch Kälte überwunden, dich mich starr hielt und bedrückt?, schleicht jetzt Sehnsucht um mich her.
Ich will lieben, wieder leben, neuen Morgen, neues Glück. Meine Ängste mich umschweben, halten mich - doch nur ein Stück. Deine Liebe - mein Begehr'!
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