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Martina
Beiträge: 220
Kenner

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| 01.11.2006 20:24 |
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Der Herbst mit seinen Stürmen ungerufen und unerbittlich bläst die bunten Blätter durch die leeren Straßen. Die Birke trägt Trauer, nackt und unbehütet. Ich nehme meine Angst an die Hand verlasse das Ufer, den festen Boden unter den Füßen.
Es ist alles gesagt. Was bleibt? Ein Blick,ein Lächeln.
Loslassen will ich und kann es so schlecht.
Ich will nicht begreifen, lieber vergessen.
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Liebe Martina, diese Worte trafen direkt mein Herz. Wunderbar geschrieben, etwas traurig machend zwar aber ein Neuanfang und somit auch positiv. Liebe Grüße, Helga
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sieghild
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| 04.11.2006 21:26 |
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hallo martina,ein trauriges gedicht,das in den trüber november paßt.es hat eine sehr melancholische melodie. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Es gehört oft mehr Mut dazu,seine Meinung zu ändern,als ihr treu zu bleiben.
Hebbel. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
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Stefanie
Beiträge: 1.347
Treue Seele

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| 05.11.2006 13:32 |
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Aua! Das tut einem im Herzen so richtig weh, liebe Martina. Sehr melancholisch Dein Gedicht, aber toll geschrieben!


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Martina
Beiträge: 220
Kenner

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| 06.11.2006 19:18 |
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Ich grüße Euch und sage Dank,das Ihr Euch Zeit genommen habt mein Gedicht zu lesen und zu kommentieren. Obwohl ich ein Mensch bin,der gern lacht und fröhlich ist stimmt mich der November mit seinen trüben,kurzen,kalten und windigen Tagen immer etwas traurig. Ich blicke zurück und möchte manche Dinge ungeschehen machen. Grüße an Euch alle kommen von Martina
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So ernste Worte von Dir - das klingt ungewohnt. Aber das macht der November immer wieder mit uns. Auch ich habe oft das Gefühl, den festen Boden unter den Füßen zu verlieren und zu treiben. Dabei schien kurz zuvor noch alles so klar. Das "Loslassen" ist zu jeder Jahreszeit ein Thema. Alles, wofür wir gearbeitet, woran wir unser Herz gehängt haben, wollen wir behalten - und können es doch ganz oft nicht. Wenn es nur nicht immer wieder so weh täte. Es ist ein Glück, daß ja doch wieder ein kraftstrotzender Frühling kommt, stimmts? Hast bestimmt ne ganze Menge geleistet - ich wünsche Dir einen sehr ruhigen und entspannten Winterschlaf!
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Liebe Martina, sehr schöne Zeilen. Ist wirklich alles gesagt? Es tauchen immer wieder neue Fragen auf.

 Was man nicht aufgibt,hat man nie verloren (Friedrich Schiller)
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wow...das hat jetzt mitten ins Herz getroffen. Jeder kennt solche Momente wohl, die du hier klasse beschrieben hast...
Traurig aber unglaublich schön 
Früchte reifen durch die Sonne, Menschen reifen durch die Liebe. (Julius Langbehn)
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