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Lieber Hartmut,
nach langer Zeit lese ich mich mal wieder ein, hier in diesem stillen Stübchen des Gedichtehauses, mache ich erfreulicher Weise doch die eine und andere Entdeckung und freue mich, dieses Kleinod zu finden – ein wahrhaft ergreifendes Gedicht, das Erinnerung wachruft, ja, mehr noch: es bestätigt mir, dass ich Richtig liege mit meiner Feststellung, dass diese Tiefgreifenden, bezaubernden Empfindungen, sind sie einmal innewohnend, NIE sterben.
Ob es nun die erste Liebe ist, die jemanden ein Leben lang begleitet oder immer wieder neue Begegnungen, die einen wiedererwecken, dieses Prickeln aus den tiefen der Seele an die Oberfläche bringen … und wenn es geschieht, ist es, als gäbe es keinen Unterschied zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, als sei dieses Unbegreifliche in uns, was wir Seele nennen, allzeit jung.
Dein Gedicht wird unterschiedliche Reaktionen hervorrufen, eines jedoch wird jeder, der einmal die Liebe als etwas Erhebendes erfahren hat, mit Gewissheit Deinem Gedicht entnehmen: Die Liebe ist etwas unerklärlich Göttliches.
herzliche Grüße und ein verheißungsvolles Neues Jahr
Hinrich
©whp
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