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Hinrich
Beiträge: 591
Hausfreund/in

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| 16.12.2008 21:31 |
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An eines stillen Wassers Ufer stand ein alter Mensch, zu scheiden aus dem Leben. Sein scheuer Blick noch einmal unverwandt gerichtet hin zu seiner Väter Land, sich nun den sanften Wellen hinzugeben. Ward ihm sein ganzes Leben ein Verdruss ? – Jetzt, auf der letzten seiner Lebensstufen schaut er gebannt seit Stunden in den Fluss – O nein ! – denn drunten sieht er Didymus, sein Ebenbild, das zu sich ihn gerufen. Er seufzt ein letztes Mal noch, schwer und tief, entschlossen nun, der Welt ade zu sagen und folgt des Bruders Stimme, die ihn rief. – Den seinen hinterließ er einen Brief: „Ihr möget um mich weinen … nur nicht klagen“.
©whp
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winni
Beiträge: 1.445
Treue Seele

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| 16.12.2008 21:58 |
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. Hallo Hinrich
....denn drunter sieht er diese Szenen, sein Ebenbild, das er gerufen, man schreibt soviel eh man's erzählt, was hat man bloss herbei gerufen ??
Mit besten Grüssen,
winni
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sehr traurige Zeilen,
und ich wünschte der alte Herr möge es sich noch einmal überlegen....
Heidemarie
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