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harriebald
Beiträge: 428
Hausfreund/in

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| 20.02.2009 01:36 |
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Schlaflos
Müde, die Glieder lang dahin gestreckt Bettdecke fast dicht unterm Kinn noch einmal Arme hoch nach oben gereckt suche den Schlaf, dämmre dahin müde Gedanken verwandeln sich in Worte es scheint, ich gehöre nicht mehr mir lieg warm bedeckt auf weichem Orte doch fliege ich, bin im Prinzip nicht hier
Wortfetzen formen sich zu Wortgirlanden beginnen wohl gereimt rhythmisch zu schweben verlassen Ordnung, tanzen außer Rand und Banden vertanzen sich und lassen meinen Kopf erbeben die Hand greift nach Papier, beginnt zu schreiben wie Luftballons fliegen Gedanken in die Luft etwas muss doch vom Schlaflos noch erhalten bleiben zumindest riecht es nach Papier und Tintenduft
© Hartmut 02 / 09
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Heike
Beiträge: 1.177

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| 20.02.2009 11:54 |
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Sehr nahe gehende Zeilen Hartmut...den Schmerz deutlich spürbar...
gut, dass du nicht "sprachlos" bist...
lieben Gruß an dich, Heike 
Das Leben und dazu eine Katze, das gibt eine unglaubliche Summe.[small]- Hermann Hesse- [small]
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harriebald
Beiträge: 428
Hausfreund/in

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| 25.02.2009 21:38 |
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 Ich schlafe gerne lange, es ist eben Frühjahr, Hartmut
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