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Dieses Thema hat 2 Antworten
und wurde 328 mal aufgerufen
 Mondfee
Mondfee ( Gast )
Beiträge:

17.01.2007 16:21
Lässt du mich auch allein (Teil I) Antworten

Lässt du mich auch allein...

(in Ahnlehnung an "Hinrichs" letztem Komentar zu "Nur bei dir sein"
Hier hast du... :) :) :) ...)


Schmetterling im Reich der Klüfte,
überall verlockend süße, schöne Düfte,
doch Gefahren lauern, siehst du sie nicht?
Es ist der Liebe Feuer, welches zu dir spricht:

"Tauch ein, tauch ein, ich wärme dich,
doch deine Flügel, die versenge ich.
Ich will dich wärmen, dich verzehren,
dir jeden Wunsch der Welt gewähren,
doch willst du einmal fort, ich warne dich,
verlassen, kannst du mich nicht!

Du wirst dich erinnern an meine Wärme,
an mein Licht, so hell wie Sterne,
an meine Nähe, die dich sanft umfing
und an meine Liebe zu dir, die nie verging.
Du wirst um mich trauern, mich vermissen,
um meine Gefühle zu dir wissen,
die eigentlich auch die deinen waren
und deinen Schmerz zu Bergen scharen."

Diese Worte hörte sich an, unser Schmetterling,
der hoch im Baume an einer süßen Blüte hing.
... war traurig und zugleich gerührt,
von jener engelsgleichen Stimme, die Liebende verführt.
Er sagte:

"Sprichst du die Wahrheit, so will ich dir glauben,
oh Liebe dir in alle Welten folgen.
Doch um eines, ja, da bitt´ ich dich,
lass´ du mich niemals nicht im Stich.
Ich will dir folgen, so folg´ du auch mir
und ich schwöre, ich bleib´ für immer nur bei dir.

Die Liebe, ich empfand sie nie,
so stark und rein, ich wusst´ nicht wie
sollt´ ich sie geben, sie erfahren,
will mein Glück um uns beide nun zu Bergen scharen,
damit keine böse Kraft uns trennt entzwei
und auch nicht finst´rer Mächte Zauberei.

Willst du sie mich lehren, dann lehr´ sie mich,
die Liebe, die nur zu ehrlichen Herzen spricht.
Will alles schöne mit dir erleben,
mit dir zusammen in den Wolken schweben.
Und kommt eines Tages auch zu uns die Not,
unsere Liebe hat bestand, bis über alle Grenzen Tod.

Alle Herzen, sie zerbrechen leicht,
dazu nur ein kleines Steinlein reicht.
Doch wenn deine Liebe es ehrlich mit mir meint,
wird unser Glücksstern scheinen für alle Zeit.
Ich bin mir sicher und du fühlst es auch,
du bist es, die ich in der Welt am nötigsten brauch.
Geh nun mit mir, es ist so weit,
durch das Leben, für alle Zeit, in Ewigkeit..."

Als diese Worte sprach der Schmetterling,
ein starker Wind plötzlich über Land und Klüfte ging.
Der Schmetterling, er verlor den Halt an seiner Blüte
und stürzte jäh in große Tiefe.
Sah unter sich Klippen, Felsen, spitze Steine,
ja, Träume erfüllen könnte er sich keine.
Was nutzten ihm Flehen, Tränen und Gebrüll,
wenn er stürzte nun auf hartes, steiniges Geröll?

Doch er erinnerte sich an jene Worte, die er gehört,
an die Liebe, die er nie gespürt,
an jenen sanften und auch schönen Traum...
War denn alles nur Lug und Trug und Schaum?!
und während er dies dachte
und er die Augen zu machte,
wartend auf das Ende, wie es auch sei,
- vernahm er plötzlich lautes Geschrei.
Diese Stimme, flehend, voller Schmerz,
berührte selbst noch sein totes Herz.
Es war jene Stimme, die er gekannt,
die ihn beim Namen genannt...

"Lässt du mich jetzt allein,
ich schwöre dir, ich bleibe nicht im Gram allein!
Ich folge dir, egal was kommt,
im LEBEN hätt´ ich es bestimmt gekonnt!!
Wählst du den Tod, geh ich mit dir,
es macht nichts, hauptsache ist du bist bei mir.
Ich Liebe dich, lass´ dich nicht geh´n,
lass mich nie alleine steh´n!
Breit´ deine Flügel aus und du wirst seh´n,
welche Braut dich auserseh´n.
Ich flehe dich an, gib dich nicht auf.
Gib nie im Leben deine Träume auf!"

Und in unserem Schmetterling, der gerührt zu Tränen,
erwachte plötzlich Mut und Kraft zum Leben.
Er breitete aus seine Flügel
und landete sanft auf einem wiesenreichen Hügel.
Ja, er wusste wieder wie es ist zu Leben,
nach großen Zielen und auch Glück zu streben.
Und als neben ihm landete ein zweiter Schmetterling,
seine Welt nun voller Wunder hing.

Er sah sie an und wusste gleich,
bei ihr bleib ich, bei ihr bin ich reich.
Muss mich nicht verstellen, nicht verbiegen,
muss ihr nur mit meiner Liebe dienen.
Und für alle Zeit bleiben wir vereint
und nicht ein Sturm uns mehr entzweit.

Das ist sie, die Liebe, so rein und so klar,
vertrau´ ihr, denn sie macht deine Träume wahr.
Ein Leben ohne Liebe ist ein Leben verschenkt...
Ein Leben, das du hast gehenkt.



(gewidmet allen jenen, die sich nach wahrer Liebe sehnen.
Denn sind wir nicht alle irgendwie ...Schmetterlinge?)




Ob du erzählt bekommst,
du hättest eine 90%ige Chance
oder eine 50%ige
oder eine 1%ige, spielt keine Rolle.
Du musst glauben, -und du musst kämpfen.

Lance Armstrong

silent Offline


Profi


Beiträge: 351

17.01.2007 18:44
#2 RE: Lässt du mich auch allein (Teil I) Antworten

Erst dacht ich, "bisschen lang",
aber es hat sich gelohnt zu lesen!
Nur (meine Meinung): mehr Prosa hätte Deinem Werk gut getan.
Ansonsten wunderschön erzählt.

Herzlichst
silent


Wirklich reich ist
wer mehr Träume in seiner Seele hat
als die Realität zerstören kann

Lyla Offline

Hausfreund/in



Beiträge: 435

18.01.2007 16:53
#3 RE: Lässt du mich auch allein (Teil I) Antworten

klasse, liebe Mondfee und ja die wahre Liebe ist soooooooooo schön und glücklich wer sie erfährt,Lydia

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