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Wicht
Beiträge: 1.533
Treue Seele

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| 19.01.2007 23:15 |
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Kontrollverlust
Sie rennt durch die Straßen hilflos ,allein,ziellos es ist Nacht,kein Mensch weit und breit und eigentlich ist sie es leid fühlt sich nackt,was ist bloß los Auf einer falschen Karte gesetzt Irgendjemand ist verletzt?
Gedanken routieren sind nicht steuerbar einfach nur raus,egal wohin versteht Jemand den Sinn sie tut es kaum selber,nicht erkennbar Das Herz ist am verbrennen sie will nur noch rennen
Aufgewacht unter weißen Lacken in der Psychatrie gelandet trotz ihres Kämpferwillens gestrandet eigentlich hat sie schon größere Berge erklommen wurd gefangen wie ein wildes Tier ist fernab von Jetzt und Hier
Medikamentös wird ihr Willen gebrochen Tränen versickern im Kopfkissen Jeder will es besserwissen Helfen auf professionelle Weise Das eigene Ich,stirbt ganz leise auf seine ganz eigene Weise
©by Frank Laser
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leider passiert genau das mit Menschen, die sich für die Gesellschaft nicht "normal" verhalten 
Hätte man sie einfach in Ruhe gelassen, sie hätte wohl zu sich selbst gefunden...
sehr schön, lieber Frank 
Früchte reifen durch die Sonne, Menschen reifen durch die Liebe. (Julius Langbehn)
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sieghild
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| 23.01.2007 21:31 |
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eine traurige geschichte,die nachdenklich macht ...die zeigt,wie man die kranken oder hilfsbedürftigen entmündigt. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Es gehört oft mehr Mut dazu,seine Meinung zu ändern,als ihr treu zu bleiben.
Hebbel. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
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Lyla
Beiträge: 435
Hausfreund/in

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| 25.01.2007 09:49 |
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ein sehr trauriges Gedicht, das aber sehr gut aufzeigt wie man mit Menschen in seelischer Not umgeht, nämlich unmenschlich Lydia
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Heike
Beiträge: 1.177

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| 25.01.2007 12:18 |
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Gute und wichtige Zeilen hast du geschrieben lieber Frank! Ja, seelische Wunden sieht man nicht und darum ist es so schwer sich mitzuteilen... die Reaktionen die dann teilweise im Körper abgehen kann man nicht immer erklären und für Aussenstehende hat es was "Irres"... so ist es ...schlimm eben... gutes Gedicht! Fühl dich umarmt, Heike
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Stefanie
Beiträge: 1.347
Treue Seele

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| 26.01.2007 17:53 |
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Ein sehr schweres Thema, welches Du mit Deinen Worten aufgegriffen hast, lieber Frank. Manchmal ist professionelle Hilfe zwingend nötig. Aber oft wird der Mensch nicht geheilt, sondern nur ruhig gestellt. Eigenständiges Denken und Handeln medikamentös unterbrochen. In eine Ecke gestellt und vergessen. Das ist tragisch und schlimm. So sollte psyschologische Hilfe nicht aussehen.


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Wicht
Beiträge: 1.533
Treue Seele

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| 27.01.2007 14:51 |
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Dieses Gedicht spricht mich direkt an. Doch weiß ich, dass es manchmal wichtig ist zunächst mit Medikamenten ruhig gestellt zu werden, wenn es sich um eine Psychose oder manische Phase handelt. Ich selber habe Medikamente zu schätzen gelernt, doch ich weiß auch, dass es für Nichtbetroffene schwer ist zu verstehen und auch Angst macht. Trotzdem passiert es, dass viele Menschen einfach auf Dauer ruhig gestellt werden. Warum? Sie sind unbequem, gelten als nicht therapierbar und sonstigen Quatsch oder Gleichgültigkeit. Diese Menschen haben keine Helfer, die ihnen da wieder heraushelfen können und ich verstehe die Ärzteschaft nicht, die so etwas zuläßt. Es spricht für dich, dass du das einmal in einem Gedicht behandelst.
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Wicht
Beiträge: 1.533
Treue Seele

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| 06.02.2007 19:22 |
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Karin Lissi Obendorfer
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| 08.08.2007 15:15 |
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Lieber Frank, ein ergreifendes Gedicht. Wie oft ist das schon passiert. Des Menschen Würde wird in so einer Situation mit Füßen getreten, die Chance menschenwürdig zu leben ist gleich Null. Willenlos siechen diese Menschen in der Psychatrie dahin, es ist grausam, man könnte Türen eintreten um zu versuchen viele zu retten... Mit wenigen Worten noch einmal gesagt, grandios. Alles Liebe von Herzen Karin Lissi
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Wicht
Beiträge: 1.533
Treue Seele

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| 10.08.2007 13:35 |
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